Archiv vom Juni 2007

presentação

Wie viel­leicht einige von Euch wis­sen, nehme ich hier an einer Vor­le­sung teil.

Obwohl ich die Note nicht brau­che und dem­ent­spre­chend auch nicht über­mä­ßig moti­viert bin, habe ich mit drei Bra­si­lia­nern eine Grup­pen­ar­beit ange­fer­tigt. Mit Petri­net­zen sollte ein real exis­tie­ren­des Pro­blem dar­ge­stellt und gelöst werden.

Da ja vor einer Weile ein Flug­zeug der Flug­ge­sell­schaft GOL in Bra­si­lien abge­stürzt ist, kamen wir auf den Gedan­ken, die Rege­lung des Flug­ver­kehrs auf einem Flug­ha­fen stark ver­ein­facht nach­zu­bil­den, was auch gut gelang.

Dazu nutz­ten wir auf Wunsch des Pro­fes­sors das Pro­gramm TINA. (Kleine Tipp: Wenn ihr JEMALS ein Pro­gramm braucht um Petri­netze zu erstel­len, simu­lie­ren oder ana­ly­sie­ren, nehmt alles, aber NICHT TINA!!)

Am Diens­tag muss­ten wir unsere Arbeit dann in der Vor­le­sung vor­stel­len und ich durfte auch einen Teil prä­sen­tie­ren. Das ging trotz jeder Menge Fach­wör­ter ganz gut und dies­mal sahen die meis­ten auch so aus, als könn­ten sie mei­nem Gestam­mel folgen.

Fröhliches texen

Man mag es kaum glau­ben, aber erst jetzt, an die­sem Mon­tag, habe ich begon­nen eine TeX-Datei zu erstellen!titlepage

Mit die­sem wun­der­ba­ren Pro­gramm werde ich nun meine Stu­di­en­ar­beit schrei­ben. Die Titel­seite, Inhalts­ver­zeich­nis und Kapi­telein­tei­lung ist schon fertig.

Dank eini­ger Sei­ten­um­brü­che bei Kapi­te­l­an­fän­gen und der Auf­ga­ben­stel­lung umfasst meine Stu­di­en­ar­beit sogar schon 19 Seiten.

Für die nächs­ten Wochen habe ich mir nun einen klei­nen Plan erstellt, wann ich was fer­tig haben will, um den Über­blick nicht zu verlieren.

und mal wie­der: Fro­hes Schaffen!

Die ersten Aufnahmen

tatort_themeAm Wochende wurde viel am Pod­cast­krimi gear­bei­tet. Sowohl am Sams­tag als auch am Sonn­tag war ich schon um 8 Uhr mor­gens im Büro.

Durch Skype ver­bun­den und mit den Mikros vor der Nase schaff­ten wir es ganze 13 der 42 Sze­nen kom­plett und 2 zur Hälfte aufzuzeichnen.

Gerade nach eini­gen Stun­den ließ die Kon­zen­tra­tion merk­lich nach. Ver­spre­cher, undeut­li­che Aus­spra­che und andere Pat­zer häuf­ten sich. Es ist so schwie­rig sich einen gan­zen Tag am Stück auf Aus­spra­che, Stimm­lage, Stim­mung und Rolle zu kon­zen­trie­ren. Aber es macht auch unglaub­lich viel Spaß.

Flo­rian muss das Ganze jetzt noch zusam­men­schnei­den und abmi­schen. Da beneide ich ihn wirk­lich nich!

Piraten

Da mein Lade­ge­rät ja lei­der den Geist auf­ge­ge­ben hat, musste ich mich nun nach einem Neuen umse­hen. Das ist gar nicht so ein­fach. Seit der letz­ten Woche wat­schel ich von einem Laden zum Ande­ren und werde über­all nur mit­lei­dig ange­schaut und wie­der weggeschickt.

Hek­tor, vom NUMA, einer kleine Werk­statt auf dem Cam­pus, war so freund­lich, sich das Innere mei­nes durch­ge­brann­ten Lade­ge­rä­tes mal anzu­se­hen. Da die lie­ben Freunde von NIKON aber nicht mar­kiert haben, wel­che Bau­teile genau ver­baut wur­den, kann man das Teil nicht reparieren.

ladegeraetEr konnte mir durch einen Trick zwar meine Akkus erstein­mal auf­la­den, aber ich kann ja nicht jedes Mal zu ihm gehen, wenn die Akkus run­ter sind.

Weil es mir sowohl an lega­len als auch ille­ga­len Alter­na­ti­ven man­gelte, habe ich heute auf einem klei­nen Markt die­ses garan­tiert ori­gi­nale Teil erstan­den, was in der Lage sein soll, jede Art von Bate­rie auf­zu­la­den. Ich habe sogar eine 30tägigeUmtauschgarantie, hät­tet Ihr nicht geglaubt, was?

X auf Band

Freunde der por­tu­gie­si­schen Spra­che wis­sen natür­lich längst, dass der Buch­stabe „X“ in die­ser Spra­che einige Gemein­hei­ten bereit­hält. Es gibt ganze vier ver­schie­dene Aus­spra­che­for­men mit vie­len Ausnahmen.

  • wie „sch“ nach den Sil­ben „en“ und „em“ (z.B. Mexico) und am Wort­an­fang (z.B. Xerife)
  • wie „z“ vor „ce“, „ci“ oder „c + Kon­so­nant“ (z.B. excelente)
  • wie „s“ zwi­schen „e“ und einem Vokal (z.B. exato)
  • wie „ks“ am Ende des Wor­tes und in der Silbe „exo“ (z.B. reflexo)

Wie gesagt, dies sind eher „Richt­li­nien“, was meis­tens rich­tig ist. Wenn es für ein Wort keine Regel gibt, muss man eben raten. Unsere Por­tu­gie­sisch­leh­re­rin gab zu, dass das selbst für die Bra­si­lia­ner wie Lotto ist. Super, oder? Um das heute mal zu üben, nah­men wir unsere Aus­spra­che­ver­su­che im Spra­chen­la­bor der Uni auf. Wer möchte, kann sich gerne meine Ver­sion anhö­ren :)

Table of contents

Nach einem Tref­fen mit Max, einem mei­ner Betreuer hier an der UFSC, am Mitt­woch Abend steht nun auch end­lich meine Kapi­tel­über­sicht — Table of con­t­ents also.

Jetzt, wo ich weiß, was ich in wel­che Kapi­tel schrei­ben werde, komme ich hof­fent­lich auch end­lich „in die Gänge“ und bringe etwas zu Papier.

Für Inter­es­sierte hier eine kleine Vorschau:

1. Intro­duc­tion
2. Theory and tools
3. Models and spe­ci­fi­ca­tion
4. Super­vi­sors
5. Imple­men­ta­tion
6. Conclusions

Klingt doch span­nend, oder?! Wenn ich jetzt auch noch eine genaue Über­schrift für das Ganze hätte.…

Drehbuch!

Seit eini­ger Zeit schrei­ben Flo­rian und ich schon einen Kri­mi­pod­cast. tatort_theme Ende Januar kam uns die Idee zu die­sem Pro­jekt und seit­dem hat die Begeis­te­rung nicht nachgelassen.

Heute, nach vier­mo­na­ti­gem, uner­müd­li­chem Schrei­ben und For­mu­lie­ren, haben wir die letz­ten klei­nen Ände­run­gen am Dia­log– bzw. Dreh­buch vor­ge­nom­men. Unsere Test­le­se­rin befand unsere 42 Sze­nen auf 90 Sei­ten für gut und wusste bis zum Ende nicht, wer die Tat began­gen hatte.

Am Wochen­ende heißt es dann also Mikro raus und los gehts!

Neu­gie­rig gewor­den? Dann hört ab Herbst rein oder schaut schon­mal auf unsere Web­seite: www.podcastkrimi.de

Jotabá

Gewöh­nungs­be­dürf­tig…:

jatoba

Name
Por­tu­gie­sisch: Jatobá; Deutsch: Jatoba
Außen
harte, dun­kel­braune Schale
Größe
6 bis 10 cm
Innen
gelb­braune, meh­lige Masse, klei­ner Kern
Essen
gelb­brau­nes Frucht­fleisch ohne Kern
Geschmack
so, wie es riecht; abso­lut nicht mein Fall, aber pro­bie­ren kann man es ja
Tipp
bes­ser erst­mal nur eine kaufen!

Nordspitze

Nach­dem Fabio, Emer­son, Carin, Harald und ich in der letz­ten Woche zum Süd­ende der Insel wan­der­ten, woll­ten Harald und ich dies­mal die Nord­spitze erkunden.

nordtourVom Praia Ing­le­ses ging es bar­fuß über Praia Brava, Praia da Lagoinha und Ponta das Canas bis nach Cachoeira do Bom Jesus. Der Nor­den ist ziem­lich zuge­baut, teil­weise mit Hotels und Nobe­la­part­ments, teil­weise mit Häu­sern der Ein­hei­mi­schen. Zwi­schen Lagoinha und Ponta das Canas fan­den wir aber trotz­dem einen ganz klei­nen, unbe­bau­ten Strand, der von gro­ßen Stei­nen umschlos­sen ist und einen herr­li­chen Aus­blick bietet.

Meist lie­fen wir gemüt­lich am Strand ent­lang; bis­weile muss­ten wir aber auch über große Steine kra­xeln oder klet­tern, enge Wege erkun­den oder uns unter Bäu­men durch den Wald schla­gen. Alles in Allem war es also eine sehr abwechs­lungs­rei­che Wan­de­rung undauch ziem­lich anstrengend.

Da meine Kamera ja gerade nicht funk­ti­ons­tüch­tig ist, bin ich mit mei­ner che­mi­schen Kamera los­ge­zo­gen. Das manu­elle Ein­stel­len von Blende, Belich­tungs­zeit und Fokus hat sol­chen Spaß gemacht, dass ich gleich einen gan­zen Film ver­schos­sen habe und beschloss sie wohl häu­fi­ger mitzunehmen.

Einige digi­tale Bil­der mit Haralds Han­dy­ka­mera gibt es aber auch. Ihr fin­det sie jetzt auf den Sei­ten 9 und 10 des Trilha-Ordners.

Kurzschluss

Als ich meine Akkus der Kamera auf­la­den wollte, machte es kurz „zisch, bru­zel“ und das kurze Leben mei­nes Akku­la­de­ge­rä­tes war vorbei.

Was tun? Wegen Fron­leich­nam ist auch der Frei­tag an der Uni frei und das Foto­ge­schäft auf dem Cam­pus hatte geschlossen.

Also bin ich gegen Abend in den Schop­ping­tem­pel Igua­temi gefah­ren. Hier ein sim­ples Lade­ge­rät zu fin­den ist unmög­lich. Kame­ras hätte ich jedoch bekom­men kön­nen; na klasse!

Also habe ich das Teil abge­ge­ben und lasse es nun ein­schi­cken und repa­rie­ren. Bil­li­ger als in Deutsch­land über Ebay kau­fen und zuschi­cken las­sen wird das viel­leicht nicht, schnel­ler ist es aber hof­fent­lich schon. Wir wer­den sehen!

Bis dahin nehme ich meine wun­der­bare che­mi­sche Kamera und ihr müsst auf Fotos erstein­mal warten.