Archiv vom Juli 2007

Puh…

Viel­leicht war das heute nun wirk­lich mal meine letzte Vor­le­sung. Aber so wirk­lich glaube ich noch nicht daran.

Jeden­falls musste heute jede Gruppe in der Vor­le­sung mei­nes hie­si­gen Betreu­ers über Ereig­nis­dis­krete Sys­teme, an der ich teil­ge­nom­men habe, den zwei­ten Teil ihres Pro­jek­tes vor­stel­len und der Kurs endete damit dann endlich.

Bei sechs Grup­pen dau­erte das dem­ent­spre­chend lange, näm­lich von 8 bis 12 Uhr, und dem­ent­spre­chend war auch die Moti­va­tion vieler.

Am Ende war mir das Ergeb­nis schon leicht egal, da ich den Kopf mit ande­ren Din­gen voll habe und ich die Note so oder so nicht brauche.

Aber ich wollte natür­lich die ande­ren drei Leute aus mei­ner Gruppe nicht hän­gen las­sen. Jetzt ist es also wirk­lich geschafft und ich kann mich nur noch auf die Stu­di­en­ar­beit konzentrieren.

Hof­fen wir mal, dass ich das auch tue…

Neues Modell = neues Glück?!

Na, ob sich das bewahr­hei­tet, werde ich hof­fent­lich noch herausfinden!

Jeden­falls funk­tio­niert das Modell, wel­ches ich bis­her benutzt habe, nicht bzw ist zu groß um es mit dem Pro­gramm TCT zu bearbeiten.

Also, was macht man da? Auf­ge­ben oder das Modell abspe­cken, damit das Gesamt­sys­tem klei­ner wird.

Ich habe mich vor­erst für die zweite Mög­lich­keit ent­schie­den und halte mir die erste noch offen.

Gut, dass ich gut im Stoff stehe und die Imple­men­tie­rung jetzt sehr viel schnel­ler von der Hand geht.

Aber mal ehr­lich: so lang­sam reichts und ich bin froh, wenn ich die Stu­di­en­ar­beit end­lich fer­tig habe. So lang­sam möchte ich nicht mehr von Auto­ma­ten und Super­vi­sorn träu­men und eine halbe Stunde war­ten, bis TCT fer­tig gerech­net habe ist auch nur beim ers­ten Mal lustig .…

Abschied ohne Grillen

rickaudryIrgend­wie ist es schon gru­se­lig: Rick und Audry kamen erst an, als ich schon hier war und rei­sen heute wie­der ab. Bin ich wirk­lich schon so lange hier???

Die Rick hat hier einen Teil seine Dok­tor­ar­beit geschrie­ben und seine Frau Audry kam ein­fach mit.

Da das Wet­ter Dank gele­gent­li­chen Regen­schauer, reich­lich Wind und Tem­pe­ra­tu­ren von etwa nur 15–18°C (*zit­ter*) nicht zum Gril­len ein­lädt, gab es eben einen klei­nen Umtrunk bei den bei­den in der Woh­nung. Das war Rick als Vege­ta­rier sicher­lich auch lieber.

Tja, irgend­wie fah­ren alle nach Hause oder in die Ferien und es wird immer ein­sa­mer hier. Auch meine WG ist zur Zeit spärich besetzt. Naja, so kann ich mich ja voll und ganz auf die Arbeit konzentrieren… :-/

Stunde der Wahrheit

Heute musste ich mich in die Höhle des Löwen wagen: Die münd­li­che Por­tu­gie­sisch­prü­fung bei mei­ner Sprach­leh­re­rin Már­cia stand an. Der Rest hatte das am Frei­tag nach der schrift­li­chen Prü­fung schon hin­ter sich gebracht, was Dank mei­ner ande­ren Prü­fung nicht mög­lich war.

Wenn ich mich zusam­men­reiße und kon­zen­triert dar­auf achte, keine spa­ni­schen Wör­ter zu benut­zen, geht das doch ganz gut. Eine halbe Stunde auf por­tu­gie­sich bei vol­ler Kon­zen­tra­tion war aber ziem­lich anstren­gend und ich war auch froh, als es dann erst­mal wie­der vor­bei war.

Danach wur­den dann die Noten bekannt gege­ben. Obwohl der zweite Test über den Sub­jun­tivo hätte bes­ser sein kön­nen, wurde es am Ende doch noch eine 9! Yip­pieh! Ab Sep­tem­ber kann ich mir dann auch ein Zer­ti­fi­kat abholen.

Müll und Umweltverschmutzung auf der Trauminsel

ilhasc Ist das nicht ein tol­ler Anblick? Ja, auch die Bra­si­lia­ner wei­sen immer wie­der gerne dar­auf hin, wie traum­haft es hier ist. Da muss ich wirk­lich zustim­men. Ich frage mich nur, warum sie die­sen Natur­schatz dann nicht schützen?!

Wenn ein Bus an einem vor­bei­fährt, steht man in einer unge­lo­gen schwar­zen, stin­ken­den Wolke. Die Autos und LKW sind auch nicht viel besser.

An jeder Ecke bekommt man Plas­tik­tü­ten für alles und jedes was man kauft. Wenn man zB eine Packung Käse, ein Päck­chen Milch und ein mal Scham­poo kauft, bekommt man das Ganze unge­fragt in 4(!) Tüten ver­packt in die Hand gedrückt. Eine Tüte für den Käse, zwei für die Milch, denn eine könnte ja rei­ßen und zusam­men mit dem Käse, würde sie die­sen viel­leicht zer­drü­cken. Und das Scham­poo bekommt auch eine Extra­tüte, weil es kein Lebens­mit­tel ist.

Bei dem klei­nen Lebens­mit­tel­markt um die Ecke ken­nen sie mich lang­sam und haben auch end­lich akzep­tiert, dass ich meine Ein­käufe unsor­tiert und ohne Tüte in mei­nen Ruck­sack ste­cke, auch wenn dann der ein­ge­schweiste Käse neben dem Scham­poo liegt.

Außer­dem gibt es alles in Plas­tik­fla­schen (natür­lich ohne Pfand), in vie­len Kaf­fees bekommt man die Getränke in Plas­tik­be­chern ser­viert und viele Leute nut­zen eine rie­sige Menge von Plas­tik­tel­lern und –bechern, wenn sie Besuch habe, weil das Geschirr meist nicht ausreicht.

Kein Wun­der also, das man stän­dig Müll her­um­lie­gen sieht und ich bis­her an jedem Strand auf die­ser Insel min­des­tens eine Fla­sche und eine Plas­tik­tüte gefun­den habe.

Strom spa­ren ist hier auch nicht wirk­lich ein Begriff, aber dar­über lass ich mich jetzt nicht aus…

XXX

steffistonstudioDas waren die drei Kreuze, die Flo­rian und ich heute end­lich gemacht haben.

Ja, ihr wer­det es kaum glau­ben, aber alle Dia­loge unse­res Pod­cast­kri­mis sind fer­tig auf­ge­nom­men und die meis­ten auch schon geschnitten.

Jetzt müs­sen wir nur noch die Erzäh­ler– und die „Was-bisher-geschah“-Passagen ver­to­nen, die letz­ten Sze­nen schnei­den und zu guter Letzt den Pod­cast online stellen.

Mit Flo­rian habe ich mich dar­auf geei­nigt, die erste der ins­ge­samt 22 Fol­gen am 30.9. hoch­zu­la­den. Dann gibt es an jedem Sonn­tag und jedem Mitt­woch eine neue Epi­sode unse­res Kri­mis.

Königsberg wäre geschockt!

klopseAm Sams­tag wollte ich end­lich mal für Edi­leusa und mich kochen um mich für ihre unab­läs­sige Hilfe zu bedanken.

Also dachte ich, was würde sich bes­ser dazu eig­nen als ein deut­sches Gericht, was ganz neben­bei auch noch eines mei­ner Lieb­lings­ge­richte ist?!

Lei­der sah das Resul­tat nicht ganz so toll aus, wie auf dem Bild und ich erspare Euch ein Foto an die­ser Stelle lieber.

Edi­leusa trugs mit Fas­sung und konnte sich sogar dazu durch­rin­gen meine Koch­kunst zu loben.

Dann doch lie­ber wie­der in die Mensa und Reis und Boh­nen essen!

Testmarathon am Freitag, den 13.

portugiesischkursSo lang­sam geht das Semes­ter hier zu Ende, die Kurse wer­den been­det, die ers­ten Stu­den­ten und Pro­fes­so­ren ver­ab­schie­den sich in die Ferien.

Heute früh um 8 traf sich also mein Por­tu­gie­sisch­kurs zum gemein­sa­men Früh­stück. Auf dem Bild seht ihr Már­cia unsere Leh­re­rin aus Flo­ripa, Rosa aus Spa­nien, mich, Isa­bela aus Chile und Lury aus Kolum­bien. Außer­dem sahen wir end­lich das Ende des bra­si­lia­ni­schen Fil­mes „O homen que copi­ava“ („The man who copied“ bzw „Der Mann, der kopierte“), den wir stück­chen­weise wäh­rend des Semes­ters gese­hen hat­ten. Die­ser wun­der­bare Film hat viele uner­war­tete Wen­dun­gen und eine super Story. Ich kann ihn nur empfehlen!

Danach ging es dann ans Ein­ge­machte: Wir brach­ten unse­ren Abschluss­test über die drei For­men des Sub­jun­tivos hin­ter uns und ich muss wirk­lich sagen: Ich bin froh, dass wir das im Deut­schen nicht haben!

Als wäre das nix, raste ich dann um 10 zum zwei­ten Test an die­sem Tag. Die Vor­le­sung über Ereig­nis­dis­krete Sys­teme bei mei­nem Stu­di­en­ar­beits­be­treuer fand in einer schrift­li­chen Prü­fung heute ihren Abschluss.

Auf den letzten Drücker!

Heute fiel es mir plötz­lich ein: da war doch was.…. RÜCKMELDUNG!

Also fix den Semes­ter­bei­trag für das Win­ter­se­mes­ter 2007/2008 über­wie­sen und nun? Muss man an noch was den­ken? Die Unik­arte kann ich ja erst wie­der Ende Sep­tem­ber in Mag­de­burg am Auto­ma­ten mit dem neuen Auf­druck ver­se­hen. Muss man an noch etwas denken?

Viel­leicht weiß es ja jemand von mei­nen liebe Kom­mi­li­to­nen, die sich auch gerade im Aus­land befin­den?! Oder viel­leicht habt ihr das ja auch fast ver­ges­sen? Na dann hopp hopp! Bis mor­gen habt ihr noch Zeit!

Strukturiert

Uff, beim Schrei­ben einer Stu­di­en­ar­beit fällt einem so eini­ges auf. Zum Bei­spiel habe ich alle Super­vi­sor geord­net um das Ganze dann mög­lichst so zusam­men­zu­schrei­ben, dass es auch jemand ande­res ver­ste­hen kann.

Jetzt ist mir dabei auf­ge­fal­len, dass man Eini­ges über­sicht­li­cher und ein­fa­cher dar­stel­len kann. Super! Dumm nur, dass ich somit eini­ges umschrei­ben darf und auch ein paar Super­vi­sor neu erstel­len darf.

Aber was soll’s! Was tut man nicht alles?