Bahnstreikdrama

Die Lok­füh­rer wol­len mehr Geld und legen dafür bekann­ter­ma­ßen auch mal gerne die gesamte Repu­blik lahm. So auch an die­sem Freitag.

Gewerk­schafts­lose und ver­be­am­tete Lok­füh­rer sorg­ten aber dafür, dass zumin­dest meine S-Bahnlinie zu jeder zwei­ten Abfahrts­zeit fuhr. Super! Also kam ich doch ohne Pro­bleme ins Büro musste meine erste Woche nicht schon mit einem Fehl­tag beenden.

Es ist schon fast benei­dens­wert zu sehen, wie­viel Macht diese Berufs­gruppe hat. Wenn man bedenkt, dass es den Durch­schnitts­bür­ger über­haupt nicht juckt, wenn in einer ande­ren Bran­che bun­des­weit für einen Tag gestreikt wird.

Beein­dru­ckend ist es auch, wie eine rela­tiv kleine Gruppe von Men­schen ein gan­zes, sonst sehr gut orga­ni­sier­tes Land in ein mitt­le­res Ver­kehrs­chaos stür­zen kann, weil alle auf ihr Auto umsteigen.

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