Archiv vom November 2007

Klassisches vom Daimler

daimler orchester–Sym­pho­nie­or­ches­ter gab es am Frei­tag in der Gais­bur­ger Kir­che in Stutt­gart. Auf die Ohren gab es Edvard Grieg, Pyotr Ilych Tchai­kovsky, Richard Strauss und Franz Liszt. Danach ergat­terte ich eine CD des Orches­ters und bekam eine KASSETTE dazu geschenkt. Ich weiß gar nicht, wann und wie ich die hören soll…

Ein letz­tes Bene­fiz­kon­zert fin­det am nächs­ten Frei­tag noch in Schorn­dorf stat. Wer also auf klas­si­sche Musik steht, kann da ja mal vor­bei­schauen und eine Spende hin­ter­las­sen oder eine CD kaufen.

Mörderisches Ländle

tödliche KehrwocheVon wegen Beschau­li­che Gegend oder nette Leute… jaja, welch kri­mi­nel­les Poten­tial in den Schwa­ben steckt, wurde am Mitt­woch Abend vorgetragen.

Im Rah­men der Stutt­gar­ter Buch­wo­chen lasen drei Auto­rin­nen jeweils ihre Kri­mi­nal­ge­schichte vor und brach­ten die geneigte Hörer­schaft zum Lachen, Gru­seln und Nachdenken.

Kurz­wei­lige Bahn­fahr­ten sind mit die­ser Anto­lo­gie garan­tiert und viel­leicht kann man das auch dem einen oder ande­ren Schwa­ben oder Nicht­schwa­ben unter den Weih­nachts­baum legen?!

Sicher ist sicher

adacAuto­fah­ren muss auch gelernt sein und da reicht in man­chen Situa­tio­nen die Fahr­schule nicht. Wie man ordent­lich bremst, aus­weicht und auf Schleu­dern rea­giert, durfte ich beim Fahr­si­cher­heits­trai­ning am Diens­tag lernen.

Ich gebe ja zu, dass ich anfangs eher skep­tisch war und viel­leicht sogar Angst hatte, denn ich musste mir zu die­sem Anlass ein Auto, bes­ser gesagt eine A-Klasse, aus­bor­gen. Aber nach dem Trai­ning fühlte ich mich auf der Rück­fahrt erheb­lich siche­rer als auf der Hin­fahrt und ich ver­ur­sachte weder Beu­len, Krat­zer oder abge­fah­rene Spiegel.

Wenn ich irgend­wann mal ein eige­nes Auto besitze, sollte ich das viel­leicht noch­mal machen! Emp­feh­lens­wert ist es auf jeden Fall.

My baby is back

coolpix5700Es wurde wirk­lich lang­sam Zeit! Ges­tern Abend konnte ich meine Nikon Cool­pix 5700 nach vier­wö­chi­ger Tren­nung end­lich wie­der in Besitz neh­men. Ein Sen­sor­feh­ler hatte es lei­der nötig gemacht sie repa­rie­ren zu lassen.

Nun habe ich sie voll funk­ti­ons­fä­hig und schön sau­ber wie­der zurück. Und das schönste ist, dass ich, obwohl die Garan­tie abge­lau­fen war, nichts bezah­len musste. Kulanz nennt man das. Super Sache, oder? Ab jetzt gibt es von den nächs­ten Wochen­end­aus­flü­gen auch wie­der selbst­ge­machte Photos.

Stuttgarts lange Kriminacht

krimiKri­mis muss man niht selbst lesen. Manch­mal ist es auch ein­fach nur span­nend sie sich teil­weise vor­le­sen zu las­sen. So geschah es gstern Abend bei Stutt­garts lan­ger Kri­mi­n­acht anläss­lich der Stutt­gar­ter Buch­wo­chen.

Sie­ben Auto­ren lasen fünf Stun­den lang in ver­schie­de­nen Räu­men aus ihren aktu­el­len Kri­mis. Das dar­ge­bo­tene reichte von lus­tig bis sku­ril, lies uns vor Span­nung die Lust anhal­ten oder vor Ekel das Gesicht verziehen.

Am Ende kaufte ich wie­der­mal zwei Bücher und muss lang­sam über­le­gen, ob ich eine Selbst­hil­fe­gruppe für Kri­mi­süch­tige auf­su­che. Naja, viel­leicht, aber erst, wenn ich beide aus­ge­le­sen habe ;-) !

Weißenhofsiedlung

weissenhofAuch an die­sem Wochen­ende wollte ich wie­der mei­nen kul­tu­rel­len Hori­zont erwei­tern und besuchte zu die­sem Zweck dies­mal die Wei­ßen­hof­sied­lung. Die 1927 im Rah­men der Aus­stel­lung „Die Woh­nung“ vom Deut­schen Werk­bund errich­tete Sied­lung wurde unter der Lei­tung von Lud­wig Mies van der Rohe in nur weni­gen Wochen erbaut.

Von den ehe­mals 21 Häu­sern ste­hen heute lei­der nicht mehr alle und fast alle ver­blei­ben­den sind bewohnt. Im Dop­pel­haus von Le Cor­bu­sier ist ein sehr inter­es­san­tes Museum unter­ge­bracht und es wer­den loh­nens­werte Füh­run­gen durchs Haus und durch die Sied­lung angeboten.

Ein Archi­tekt des Ver­eins „Freunde der Wei­ßen­hof­sied­lung“ jagte mit uns durch Haus und Sied­lung und schwärmte mit auf­ge­reg­ter Stimme von den archi­tek­to­ni­schen Meis­ter­leis­tun­gen die­ser Zeit. Schön, wenn man sich so begeis­tern kann! Wenn man sich die­ses Wer­be­pos­ter anschaut, kann man sie durch­aus ver­ste­hen. Die Damen­mode und das Auto erschei­nen uns heute sehr alt­mo­disch, wohin­ge­gen das Haus im Hin­ter­grund uns immer­noch modern vorkommt.

Zukunftsmusik

Ja! Steffi geht schon wie­der ins Ausland!

Dies­mal geht es ab April naaaach.…? Wer hat’s erra­ten? Nach Irland! Genauer gesagt ans Hamil­ton Insti­tute in Mayn­ooth bei Dublin.

Und dies­mal kann mir wirk­lich nie­mand unter­stel­len, dass ich dies wegen des Wet­ters, der Strände oder der man­gel­den Arbeits­mo­ral täte!

Wie gesagt packe ich aber erst Anfang April zum Beginn des Som­mer­se­mes­ters meine Kof­fer. Bis dahin bleibe ich noch ein wenig in Deutsch­land, genauer gesagt in Stuttgart.

Impressionen aus Dublin

Mein Wochen­ende in Mayn­ooth bei Dub­lin in Kurzform:

dublinRegen, Regen, grau, Pub, Guin­ness, Bus, Regen, Pub, nass, Dub­lin, Sand­wich, Temple Bar, Molly Malone, Pint, Regen, Kochen, Tri­nity Col­lege, Irish Stew, Pub, Regen, Cider, grau, nass, feucht, Guin­nes, Dub­lin, Dop­pel­stock­bus, Half Penny Bridge, Guin­nes Bre­wery, Lasa­gne, Obst­sa­lat, Regen, Vanilleeis…

Aber es war trotz Regen, Regen, Regen sehr schön! Flo­rian und ich ver­leb­ten ein wun­der­ba­res Wochen­ende und lie­ßen uns von dem Mist­wet­ter ein­fach nicht beeindrucken.

Irland ohne Deo

Tja, es wurde mal lang­sam Zeit, dass ich auf die grüne Insel flog. So geschah es also am Frei­tag. Trotz Bahn­streik gelangte ich Dank einer Mit­fahr­ge­le­gen­heit von Stutt­gart nach Karls­ruhe und von dort zum Baden Air­park. Soweit, so gut.

Eigent­lich hätte ich web­che­ckin machen sol­len. Naja, es ging trotz­dem noch am Schal­ter und ohne Auf­preis. Soweit auch gut.

Dann wollte ich die Sicher­heits­kon­trolle pas­sie­ren. Gegen mein Haar­gel sag­ten sie nichts. Auch die Dose mit Crois­sonts erregte kein Auf­se­hen. Da hätte doch sonst was drin sein kön­nen, oder?! Beim 150ml Deo hörte die Freund­schaft mit der stäm­mi­gen Beam­tin aber lei­der auf. Es dür­fen maxi­mal 100ml sein. Oh mann… So ein Blödsinn!

Ohne Deo und leicht ver­schwitzt durfte ich dann aber doch das Flug­zeug bestei­gen und setzte ca zwei Stun­den das erste Mal mei­nen Fuß auf iri­schen Boden. Yippih!

III">Kulinarisches aus’m Schwabenländle III

Heute habe ich in der Kan­tine eine fata­len Anfän­ger­feh­ler in Sachen schwä­bi­scher Kul­tur began­gen. Es gab Lin­sen. Da freute ich mich, schnappte mir eine Schale und schüt­tete etwas Essig hin­ein. Lei­der fand ich kei­nen Zucker.

Nagut, man kann nicht alles haben, dachte ich mir. Also ab durch die Kasse und zu den Kol­le­gen an den Tisch gesetzt.

*mampf* Nach eini­gen Minu­ten fiel mir auf, da ist ja außer Lin­sen kaum was drin war in der Schale. Als ich den Gedan­ken über die­sen nicht sehr gelun­ge­nen Ein­topf aüßerte, wurde ich dar­auf hin­ge­wi­sen, dass dies ja auch kein Ein­topf son­dern ein Lin­sen­ge­richt sei.

Aha. Beim Heben mei­nes Bli­ckes, erspäte ich auch sofort andere Mit­ar­bei­ter, die die Lin­sen zusam­men mit Spätzle ver­putz­ten. *ups* Was für ein faux pas!

Ja ja, die Aus­län­der wieder…