Archiv vom Januar 2008

Getroffen. Otto Dix und die Kunst des Porträts

ottodixIch gebe ja zu, dass ich von Kunst keine große Ahnung habe. Daher gehe ich nor­ma­ler­weise auch nicht in Aus­stel­lun­gen oder Galerien.

Am Mitt­woch hatte die lokale Stu­di­en­stift­ler­gruppe jedoch eine Füh­rung durch die Aus­stel­lung Getrof­fen. Otto Dix und die Kunst des Por­träts im Kunst­mu­seum Stutt­gart organisiert.

Wenn dann eine Fach­frau auf die wich­tigs­ten Details der Bil­der hin­weist und grund­le­gende Tech­ni­ken erklärt, kann ich wes­end­lich mehr von einem sol­chen Besuch mitnehmen.

Beson­ders hat mir die­ses Bild gefal­len. Otto Dix por­trä­tierte hier die Nackt­tän­ze­rin Anita Berber.

Alles Gute, Barack Obama

barackobama… oder so steht auf der Karte, die ich in die­ser Woche bekom­men habe. Dank des Wahl­kamp­fes in den USA bekam ich von Ans­gar eine Karte mit dem Kon­ter­fei des char­mant lächeln­den Barack Oba­mas ver­bun­den mit den bes­ten Wün­schen geschickt.

Um es mit Ans­gars Wor­ten zu sagen: „Es gibt sie noch, die smar­ten Poli­ti­ker hier. Ist er nicht sympatisch?“

Da bedaure ich es fast, nicht in den USA zu leben. Jetzt kann ich den Guten nicht ein­mal wählen…

Konkurrenzmuseum

porscheNach­dem ich mir im ver­gan­ge­nen Jahr das Mercedes-Benz-Museum ange­se­hen hatte, war nun ein Besuch des Por­sche­mu­se­ums an der Reihe. Gerade wird für das neue Museum ein rie­si­ges Gebäude gebaut, der aber erst Ende 2008 fer­tig­ge­stellt sein wird.

Also konn­ten wir uns heute nur die etwa 20 Wagen im alten Museum anse­hen. Klein und fein prä­sen­tiert sich das Museum in einem eher unschein­ba­ren Gebäude am Werks­tor. Den­noch kann man einen Abste­cher wagen um sich alte Renn­au­tos anzuschauen.

Popschutz

Nein, nicht, was Ihr wie­der denkt…

popschutzIch habe mir end­lich einen 1,50m-Mikrofonständer und einen Pop­schutz gekauft. Diese zwei Nylon­schich­ten schwä­chen erheb­lich den Luft­strom beim Spre­chen ab.

Jetzt kann ich also soviel Puppu, Paula, Peter und Pod­cast sagen, ohne, dass man das „pop­pen“ danach auf der Auf­nahme hört!

Augengläser

brilleSeit vier Jah­ren lief ich mit der glei­chen See­hilfe auf der Nase herum. Da war es nun end­lich mal Zeit diese gegen eine Neue einzutauschen.

Jetzt sieht man auch, dass ich eine Brille trage, wenn man mehr als einen Meter ent­fernt steht…

Weltstadt Creglingen

creglingenParis, New York, Tokio, Ber­lin, Creg­lin­gen

In die­sem 5000-Sehlen-Dorf ver­brachte ich ein Pro­ben­wo­chen­ende mit dem Uni­chor. Von Frei­tag Abend bis Sonn­tag Nach­mit­tag san­gen wir quasi ununterbrochen.

Nagut, am Sams­tag Nach­mit­tag hat­ten wir auch eine kleine Pause, in der wir uns das Fin­ger­hut­mu­seum und die Herr­gotts­kir­che anschauen konnte. Dort befin­det sich ein berühm­ter, aus Holz geschnitz­ter Mari­en­al­tar von Til­man Rie­men­schnei­der.

Zwar konnte ich mich an die­sem Wochen­ende über­haupt nicht erho­len, aber es hat ein­fach Spaß gemacht und das Ergeb­nis kann sich durch­aus sehen bzw. hören lassen.

Audicity

Wie­der­mal ver­schlug es mich an die­sem Wochen­ende in die Audi­city Neckar­sulm. (Es ist auch Lidl­stadt und Kauf­land­city, aber das klingt nicht so gut…)

Am Sams­tag weilte ich bei einer lus­ti­gen Geburts­tags­feier. Zwar kannte ich fast nie­man­den der weit­läu­fi­gen Ver­wand– und Bekannt­schaft, aber es war nicht wei­ter tragisch.

Als der drei­jäh­rige Levin erst­mal die Angst vor mir ver­lo­ren hatte, wollte er mit mir spie­len und Geschich­ten vor­ge­le­sen bekom­men („Pinoc­chio“ und „Die Klei­der der Prin­zes­sin“ oder so), so dass mir gar nicht lang­wei­lig wer­den konnte.

Am Sonn­tag wur­den die Wan­der­schuhe dann ange­zo­gen und wir lie­fen eine gute Stunde von Neckar­sulm zur Genos­sen­schafts­kel­le­rei Heil­bronn — Erlen­bach — Weins­berg. Klar, dass diese Wan­de­rung des Gesangs­ver­eins mit einer Wein­probe enden musste. Hat­tet Ihr etwas ande­res erwartet??

Teneriffa!!!

Den Jah­res­wech­sel ver­lebte ich mit Flo­rian dies­mal auf den kana­ri­schen Inseln, genauer gesagt auf Teneriffa!

teneriffaHach, war das schön… an der Pro­me­nade schlen­dern, Son­nen­un­ter­gänge anse­hen, baden, Boot fah­ren, über Märkte wat­scheln, wan­dern, lesen, aus­span­nen, die Seele bau­meln las­sen, Wein in der Badewanne…

Die Syl­ves­ter­nacht ver­lief ver­hält­nis­mä­ßig ruhig. Da wir uns nicht am über­teu­er­ten Fest­buf­fett unse­res Rent­ner­ho­tels betei­lie­gen woll­ten, gin­gen wir gemüt­lich aus und schau­ten uns die ver­schie­de­nen Feu­er­werke dann vom Dach aus an. Da ich eh nicht auf Syl­ves­ter­par­ties mit dem Motto „Aber bitte recht lus­tig!“ stehe, war mir das nur lieb.

Mehr Pho­tos gibt es hier!