Archiv vom Mai 2008

Das riecht ja wie…

… Bier, und es sieht aus wie Bier und es schmeckt wie Bier!

Unser ers­ter Brau­an­satz ist tat­säch­lich gelun­gen und Flo­rian und ich haben drei ein­halb Wochen nach dem Brau unser ers­tes eige­nes Bier getrunken.

Zuge­ge­ben schmeckt es noch etwas jung, aber doch recht cre­mig und lecker. Lei­der oder zum Glück — wie man es sieht — ent­hält das Gesöff nur 2,5% Alkohol.

Jetzt müs­sen wir nur noch alle Fla­schen wie­der lee­ren und neue Zuta­ten beschaffen..

Die Braumeister kommen

brauenDa ich es Flo­rian nicht aus­re­den konnte, den Ver­such zu unter­neh­men Bier zu brauen, beschloss ich ihn dabei statt­des­sen zu unterstützen.

Am Frei­tag kam bereits das Brau­set aus den USA nebst den Zuta­ten für den ers­ten Ansatz (Ame­ri­can Cream Ale) an und so hieß es am freien Mon­tag Bier brauen.

Erstein­mal musste Flos Küche auf Hoch­glanz poliert wer­den (war auch nötig). Die Haare wurde unter einem Tur­ban ver­steckt und alle Uten­si­lien des­in­fi­ziert. Streng nach Rezept muss­ten wir Malz­ex­trakt und Hop­fen­pel­lets zum rich­ti­gen Zeit­punkt hin­zu­fü­gen, auf­ko­chen und unter­rüh­ren. Dann noch die 15 Liter vom Topf in einen rie­si­gen Plas­tik­bot­tich fül­len, Deckel drauf. Puh! Hefe ver­ges­sen! *%£(@*^£$&ø^˚! Deckel wie­der auf, Hefe rein, Deckel wie­der zu…

Jetzt steht der Fer­men­ter in Flos Klei­der­schrank und blub­bert fröh­lich vor sich hin. In einer Woche fül­len wir das dann in Fla­schen um und hof­fen, dass es wei­tere drei Wochen spä­ter genieß­bar ist.

SOMMER">SOMMER

sonneNie­mand weiß so rich­tig warum, aber in Mayn­ooth scheint seit eini­gen Tagen die Sonne und sorgt für 20 Grad Cel­sius! Sofort tra­gen alle Men­schen Som­mer­klei­dung, da man nie weiß, wie lange die­ser Zustand anhal­ten wird.

Ich habe mich am Wochen­ende sogar auf die Wiese neben das Insti­tut in die Sonne gelegt. Dabei habe ich –man wird es kaum glau­ben– einen ganz leich­ten Son­nen­brand bekommen…

Powerscourt

powerscourtAm Sams­tag fand der letzte Aus­flug der Inter­na­ti­noal Society in die­sem Semes­ter statt. Dies­mal fuh­ren wir für einen Tag zum Powers­court Estate bei Enniskerry.

Bevor wir uns den Zier­gar­ten aus dem 19. Jahr­hun­dert wan­der­ten wir aber über eine Stunde an einer kur­vi­gen, engen Straße ent­lang um zum grös­ten Was­ser­fall Irlands zu gelan­gen. Wenn man schon vier Mal an den Iguazu-Fällen war, ist der Anblick dann eher ernüchternd.

Gott sei Dank konn­ten wir zurück mit unse­rem Bus fah­ren, sonst hät­ten wir den gro­ßen, schö­nen Gar­ten gar nicht mehr besu­chen kön­nen. Dort blüh­ten dann alle mög­li­chen Pflan­zen sehr ordent­lich zurecht­ge­stutzt um die Wette.

Auf dem Gelände gibt es sogar einen Haus­tier­fried­hof, auf dem Hunde, Kat­zen, Pferde und sogar Milch­kühe beer­digt sind. Auf dem Grab­stein einer Kuh steht, wie­viel Liter Milch sie in ihrem Leben pro­du­ziert hat. Gott hab sie selig!

Pho­tos gibt es auf Flo­ri­ans Flickr-account!

ARBEIT">Internationaler Tag der ARBEIT

LiedDerArbeithieß für mich in die­sem Jahr auch wirk­lich arbei­ten. Ich kann mich nicht daran erin­nern, jemals zuvor an einem 1. Mai in Schule, Uni oder Büro gewe­sen zu sein.

Dafür ist hier der erste Mon­tag im Mai (5.5.) ein Fei­er­tag. Auch nicht schlecht, so stellt man zumin­dest immer ein ver­län­ger­tes Wochen­ende sicher.