Archiv vom Juni 2008

Hochzeitsmarathon, Etappe 2

So schnell kann es gehen… ein Mal JA oder eben TAK gesagt und schon kann man nie wie­der im Lebens­lauf „ledig“ schrei­ben. Eben so erging es Flo­ri­ans Bru­der und sei­ner nun-Frau am 28.6. in einem klei­nen Ort mit unaus­sprech­li­chen Namen in Polen.

Obwohl die Vor­be­rei­tung sehr stres­sig war und unglaub­lich viel Zeit fraß, lohnte sich die ganze Arbei. Die Feier fand in einem klei­nen, sehr schö­nem Hotel statt, so dass man sich um Essen, Büf­fett, Tafel, Abräu­men und das lei­dige Gerenne nicht zu küm­mern brauchte. Auch das Wet­ter spielte so halb­wegs mit und es reg­nete nur kurz.

Am Sonn­tag going es dann wie­der nach Ber­lin, wo wir abends in gro­ßer Runde und mit gro­ßer Span­nung das Finale der EM ver­folg­ten. Eigent­lich mal wie­der selt­sam, dass das deut­sche Team über­haupt so weit gekom­men ist. Der Sieg der Spa­nier war aber auf jeden Fall ver­diehnt und eigent­lich war ich auch ein wenig froh, dass es so aus­ging. Sonst hät­ten wir bis 3 oder 4 Uhr mor­gens nicht schla­fen kön­nen. Am Mon­tag brachte uns Aer­Lin­gus sicher zurück nach Dub­lin. Back2work!

Sommer, Sonne, Kanu fahren

Ach, es geht doch nichts über Som­mer, Sonne und ein Wochen­ende mit Freunden!

Am Wochen­ende zwi­schen den bei­den Hoch­zei­ten (21./22.6.), orga­ni­sier­ten einige Freunde, die ich aus Mag­de­burg kenne, und ich eine kleine Pad­del­tour auf der Havel und dem Elbe-Havel-Kanal.

Genauer gesagt, ging es von Prit­zerbe über Havel und Plauer See nach Kirch­mö­ser, wo wir auf dem Gelände des Boots­hau­ses zel­te­ten. Am Sonn­tag führte uns die zweite Etappe über den Elbe-Havel-Kanal bis Gen­t­hin, wo wir ziem­lich fer­tig und spä­ter als geplant ankamen.

Das ganze ent­puppte sich am Ende als anstren­gen­der als ver­mu­tet, da uns zwei Kanu­ten am Sonn­tag mor­gen ver­lie­ßen und wir so zwei leere Boots­plätze chauf­fie­ren muss­ten. Außer­dem hersch­ten locker 30°C im Schat­ten, nur eben ohne Schat­ten und mit der zusätz­li­chen Refle­xion der Sonne im Was­ser und Gegenwind…

Hochzeitsmarathon, Etappe 1

Am Don­ners­tag lan­dete ich in in Ber­lin und machte mich auf ins Jeri­chower Land. Nach­dem am Frei­tag dann alle Zelte und Pavil­lons auf­ge­baut wor­den waren, ging der Hoch­zeits­ma­ra­thon in die erste Phase.

Es war schön meine Fami­lie mal wie­der auf einem Hau­fen zu sehen und sehr viel weni­ger Stress als ich es ver­mu­tet hatte.

Die nächs­ten zwei Wochen ver­bringe ich nun in Ber­lin und Mag­de­burg und hoffe auf gutes Wet­ter und ein gutes Spiel der deut­schen Elf heute Abend!

Random facts about Ireland

  • Irland zahlt man zur Zeit nicht für sei­nen Wasserverbrauch.
  • Der Bier-Pro-Kopf-Verbrauch der Iren ist höher als der der Deutsche.

Home, sweet home

Große Ereig­nisse wer­fen ihre Schat­ten vor­aus! Da ich nun doch län­ger als ein Semes­ter in Mayn­ooth blei­ben wer­den, haben Florian und ich beschlos­sen zusammenzuziehen.

Heute Nacht haben wir die schon erste Nacht im neuen Bett geschla­fen. Die Woh­nung ist recht groß, hell, gemüt­lich ein­ge­rich­tet, sau­ber und mit Bal­kon. Irgend­wie fühlt es sich noch an wie im Hotel und auch der viele Platz ist ungewohnt.

Ich freue mich rie­sig: Kein Her­um­schlep­pen von Kla­mot­ten, kein Grü­beln wo Milch und wo Müsli ste­hen, keine Dis­kus­sio­nen, wo man das Wochen­ende ver­bringt. DAS WIRD SUPER!

Metropolis und Casablanca

Flo­rian und ich haben uns vor­ge­nom­men, alle mög­li­chen alten Filme zu sehen. Gehört ja angeb­lich zur Allgemeinbildung.

Also haben wir uns bereits den deut­schen Stumm­film Metro­po­lis von 1927 ange­se­hen und uns köst­lich amü­siert. Zwar wur­den die Zwi­schen­texte auf eng­lisch ein­ge­blen­det, aber wir konn­ten meist sehr schön Lip­pen­le­sen, da die Schau­spie­ler ja deutsch gespro­chen hatten.

Auch wenn man nicht auf Kitsch steht, kann man sich Casa­blanca mal anse­hen. Jetzt weiß ich end­lich, woher das Zitat „This could be the begin­ning of a beau­ti­ful fri­endship“ stammt…