Alles roger in Kambodscha
Nach acht Tagen der Ruhe in Laos flogen wir schließlich von Pakse nach Siem Reap. Dort erwartete uns eine andere Welt: volle Straßen, Lärm, Meschen über Menschen und natürlich Touris über Touris und viele Menschen, die dies für ihr Geschäfft nutzen wollen.
Aber die beeindruckenden Tempelruinen von Angkor waren den Stress auf jeden Fall wert. Wir fuhren bereits zum Sonnenaufgang zum Angkor Wat. Leider sah man von der Sonne aber herzlich wenig. Der Himmel war völlig von Wolken verhangen und bald öffnete er sich und ließ Regen fallen — viel Regen! Durchnässt und übellaunig besichtigten wir anschließend den Bayon (^). Gegen Mittag lichtete sich der Himmel etwas und unsere Klamotten begannen langsam zu trocknen. Als wir dann am späten Nachmittag den Sonnenuntergang beobachten wollten, zog es sich jedoch wieder zu und wir fuhren enttäuscht und frierend zurück.
Nach diesem Pechtag verwundert es wohl auch niemanden, dass wir Siem Reap mit dem Boot in Richtung Battambang verließen. Doch das Glück war uns wieder einmal nicht hold und Dank des starken Regens sahen wir auch von der malerischen Landschaft und den schwimmenden Dörfern sehr wenig.
In Battambang angekommen klarte es etwas auf und wir konnten im trockenen Zustand eine Fahrt mit dem Bamboo-Train (<-) unternehmen. Diese kambodschanische Erfindung besteht aus zwei Achsen, einem Motor und einer ca 1,5x2m Sitzfläche aus Bambus.
Das Ganze ist deswegen so genial, weil man die Minizüge bei Gegenverkehr auf der eingleisigen Strecke einfach auseinandernehmen kann. Das leichter beladene Gefährt muss dem anderen den Weg frei machen.
Unser letzter Stopp in Kambodscha war die Hauptstadt Phnom Penh. Die Stadt ist unglaublich laut, dreckig und vollgestopft und gefiel mir daher eher nicht. Aber es gibt sehr viele interessante und traurige Gedenkstätten und Museen, die über das Regime der Roten Khmer berichten.
Update: Die Photos sind nun auf Flo’s flickr-Account zu sehen.


Hey Steffi! Vielen Dank fuer die Postkarte! Ihr habt ja einen richtigen Abenteuer-Urlaub hinter euch
. Vor allem um die Erfahrung mit dem Bamboo-Train beneide ich euch ja. Ist dieser kleine, geschaetze 14 Jahre alte Knabe dort euer Chauffeur?
Viele Gruesse aus dem (verglichen mit Hawaii und Florida viel zu kalten) Delaware!
Ulf
Hi Ulf,
ja, das sind unsere Fahrer… Und die waren sicher jünger als 14!
Viele Grüße nach Delaware!