Die Erschaffung der Erde…

… ver­tont in Haydns „Die Schöp­fung“ gab es am Mitt­woch Abend im Kon­zert­saal des Tri­nity Col­le­ges in Dub­lin auf die Ohren. Ein Kol­lege aus de Insti­tut singt im Chor und hatte am Mit­towch Mor­gen kurz­fris­tig die Wer­be­trom­mel gerührt.

Da ich mich ja jetzt schon so her­vor­ra­gend in Dub­lin aus­kenne, beschloss ich allein hin­zu­fah­ren. Das war eine gute Ent­schei­dung, denn das Kon­zert war wirk­lich sehr schön. Ich hörte kon­zen­triert zu und lauschte vor allem mal auf­merk­sam dem Text. Man muss schon sagen, dass die For­mu­lie­run­gen aus der Bibel zum größ­ten Teil sehr gewählt und gera­dezu poe­tisch daher­kom­men. (Oder Haydn hat sich die schöns­ten Stel­len her­aus gepickt.) Wie auch immer, jetzt bin ich in Sachen Schöp­fungs­ge­schichte wie­der infor­miert und wurde neben­bei auch noch gut unterhalten.

Übri­gens hän­gen im Saal rie­sige Gemälde der bedeu­tends­ten Söhne der Uni­ver­si­tät (zB. Jona­than Swift, der ja Gul­li­vers Rei­sen geschrie­ben hat). Außer­dem befand sich dort ein Gemälde eines Man­nes, der anhand der Bibel das genaue Datum der Schöp­fung der Erde „bestimmt“ hat (im Dezem­ber 4xxx B.C.). Lei­der weiß ich aber das genaue Datum und sei­nen Namen nicht mehr. Mann mann mann, was für ein Gedächtnis…

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