Inishmor
Nach einer sehr kalten Nacht auf Inishmor sattelten wir am Samstag Morgen die Drahtesel und kämpften uns gegen Wind und Nieselregen über die Insel. Zunächst ging es Berg auf mit Gegenwind auf den Gipfel zu einem alten Leuchtturm. Leider ist der gerade wegen Renovierungsarbeiten geschlossen, was wir jedoch erst oben erfuhren.
Dann ging es über Schotterwege, die eines echten Mountain-Bikers Traum sind, an alten Steinmauern vorbei über die Insel. Das Gebiet ist steinig, baumlos und sehr karg. Ohne andere Touristen weit und breit konnten wir die eisige Einsamkeit und die schroffe Schönheit in vollen Zügen genießen.
Kurz vor Mittag erreichten wir Dún Aengus, ein altes Fort aus der Eisenzeit an der steilen Westküste der Insel. Die halbkreisförmige Anlage schließt an einer Seite an der senkrecht zum Meer fallenden Klippe ab. Als wir ankamen, klarte sich gerade der Himmel etwas auf und ließ die Sonne sichtbar werden. Erfreulicherweise tauchten die Tagestouristen erst auf, als wir bereits auf dem Rückweg waren. So hatten wir genug Zeit die Ruinen allein und ungestört zu erkunden.
Anschließend radelten wir durch kleine Ortschaften, in denen die Zeit still zu stehen scheint und an einer Seehundkolonie vorbei, bevor wir abends durchgefroren aber glücklich die Fähre zurück nach Galway nahmen.
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Oh je, inzwischen kenne ich Florian und seine Vorliebe für Überraschungen ziemlich gut. Dass er mich an diesem Wochenende jedoch aber an die Westküste Irlands entführen würde, hatte ich nicht erwartet.
Was wären mein Sozialleben ohne Skype? Wie viele Kollegen benutze ich Skype jeden Tag zum chatten und telefonieren.
