Archiv vom Januar 2009

Inishmor

aran_2Nach einer sehr kal­ten Nacht auf Inishmor sat­tel­ten wir am Sams­tag Mor­gen die Draht­esel und kämpf­ten uns gegen Wind und Nie­sel­re­gen über die Insel. Zunächst ging es Berg auf mit Gegen­wind auf den Gip­fel zu einem alten Leucht­turm. Lei­der ist der gerade wegen Reno­vie­rungs­ar­bei­ten geschlos­sen, was wir jedoch erst oben erfuhren.

aran_3Dann ging es über Schot­ter­wege, die eines ech­ten Mountain-Bikers Traum sind, an alten Stein­mau­ern vor­bei über die Insel. Das Gebiet ist stei­nig, baum­los und sehr karg. Ohne andere Tou­ris­ten weit und breit konn­ten wir die eisige Ein­sam­keit und die schroffe Schön­heit in vol­len Zügen genießen.

aran_4Kurz vor Mit­tag erreich­ten wir Dún Aen­gus, ein altes Fort aus der Eisen­zeit an der stei­len West­küste der Insel. Die halb­kreis­för­mige Anlage schließt an einer Seite an der senk­recht zum Meer fal­len­den Klippe ab. Als wir anka­men, klarte sich gerade der Him­mel etwas auf und ließ die Sonne sicht­bar wer­den. Erfreu­li­cher­weise tauch­ten die Tages­tou­ris­ten erst auf, als wir bereits auf dem Rück­weg waren. So hat­ten wir genug Zeit die Rui­nen allein und unge­stört zu erkunden.

Anschlie­ßend radel­ten wir durch kleine Ort­schaf­ten, in denen die Zeit still zu ste­hen scheint und an einer See­hund­ko­lo­nie vor­bei, bevor wir abends durch­ge­fro­ren aber glück­lich die Fähre zurück nach Gal­way nahmen.

Mehr Bil­der gibt es hier!

Cessna

aran_1Oh je, inzwi­schen kenne ich Flo­rian und seine Vor­liebe für Über­ra­schun­gen ziem­lich gut. Dass er mich an die­sem Wochen­ende jedoch aber an die West­küste Irlands ent­füh­ren würde, hatte ich nicht erwartet.

Mit dem Bus ging es zunächst nach Gal­way an der West­küste und von dort mit einer Cessna der Aer­A­rann auf Inishmor (die größte der Aran Islands). Der Flug­ha­fen ist eine kleine Bara­cke mit einer Waage und einem Schal­ter. Beim Ein­che­cken wird jeder Flug­gast samt Hand­ge­päck gewo­gen und dann je nach Gewicht im Flug­zeug auf einem der neun Plätze platziert.

Flo hatte as Glück neben dem Pilo­ten sit­zen zu kön­nen. Zwar dau­erte der Flug nur etwas zehn Minu­ten und wir erreich­ten gerade mal eine Höhe von ca 350 Metern, aber das war es echt wert.

Es gab keine Sicher­heits­vor­füh­run­gen oder Ermah­nun­gen sich anu­schnal­len, man wurde nicht durch­sucht oder abge­tas­tet und es wur­den keine Pässe kon­trol­liert.  Außer­dem wird das Gepäck nicht durch­sucht, man kann ohne Pro­bleme Flüs­sig­kei­ten mit­neh­men. Nach der Ankunft, kramte man ein­fach sei­nen Ruck­sack aus dem hin­te­ren Teil des Flug­zeu­ges, lief über die kleine Roll­bahn, winkte dem pilo­ten noch ein­mal und ver­ließ de Flug­ha­fen durch ein ein­fa­ches Tor. Das nenne ich mal unkompliziert!

Skypen bis zum Abwinken

telefonWas wären mein Sozi­al­le­ben ohne Skype? Wie viele Kol­le­gen benutze ich Skype jeden Tag zum chat­ten und telefonieren.

Jeden Monat ver­te­le­fo­niere ich etwa zehn Euro um Fami­lie und Freunde anzu­ru­fen. Nun habe ich mich dazu durch­ge­run­gen ein Europa-Abo abzu­schlie­ßen. Damit kann ich für einen Grund­preis von ca 4,50 pro Monat so viel mit allen Fest­netz­num­mern in Europa tele­fo­nie­ren, wie ich will.

Das Beste ist aller­dings, dass im Preis eine eigene SkypeIn-Nummer ent­hal­ten ist. Jetzt habe ich also eine Jeri­chower Num­mer, auf der man mich bequem und güns­tig errei­chen kann. Das wurde aber auch echt mal Zeit!

Neues Jahr, neues Büro, neues Glück?

Erin­nert sich noch jemand an die­sen Ein­trag? Natür­lich sehr viel spä­ter als geplant kom­men die Bau­ar­bei­ten im Insti­tut zum Ende — jeden­falls ist das Ende in Sicht.

Mit dem neuen Flü­gel hat sich der Platz fast ver­dop­pelt und die­ser Umstand wurde für eine gründ­li­che Neu­ord­nung der Büros genutzt. Mein alter Arbeits­platz ähnelt jetzt einer Kel­ler­ni­sche mit Spie­gel, denn die mit Folie über­zo­ge­nen Fens­ter wur­den nicht ent­fernt oder zuge­mau­ert. Statt des­sen wurde der neue Gebäu­de­teil ein­fach von außen davor gesetzt. Daher bin ich natür­lich mehr als froh in eines der neuen Büros umge­zo­gen zu sein: drei Leute, zwei Fens­ter und genü­gend Licht um Tag und Nacht von­ein­an­der unter­schei­den zu können.