Schaurig schaurig schaurig
Dass Irlands Geschichte nicht gerade einer Wanderung durch Blumengärten glich, sollte wohl klar sein. Sehr anschaulich werden einem die schaurigen Zustände im 19 und Anfang des 20JH zum Beispiel im Cork City Gaol vermittelt.
Mit einem uralten Walkman (!!) (Für die jüngeren Leser: Im vorherigen Jahrhundert wurde das Tonband erfunden, was zum Beispiel in Form einer Audiokassette zum Aufzeichnen, Speichern und Abspielen von Audiomaterial verwendet wurde.) ausgerüstet wird man von einem Audioguide durch die Ausstekkung geführt. Leider wurde wohl bei der Aufnahme extrem gespart, denn zumindest die deutsche Variante der akustischen Führung sprüht nicht gerade vor Begeisterung über. Eine litargische Stimme quält sich vielmehr wahnsinnig gelangweilt durch die Kapitel und gibt einen schaurigen Eindruck vom eintönigen Alltag im Gefängnis.
Die Webseite des Gefängnisses ist übrigens auch recht schaurig…