Kilkenny Castle

kilkenny-castle-imageUm dem All­tag zu ent­flie­hen und vor allem um einen sehr guten Grund zu haben, anste­hende Arbei­ten zu Hause lie­gen zu las­sen, fuhr ich am Sams­tag mit mei­ner Tante und ihrem Freund nach Kil­kenny.

Schon die Fahrt dahin war nicht unin­ter­es­sant, da man bei Radio­mu­sik in Ruhe die vor­bei­zie­hende grüne Land­schaft genie­ßen kann. In Kil­kenny besuch­ten wir natür­lich das Castle. Die Anlage ist sehr gut erhal­ten und wird her­vor­ra­gend gepflegt. Weil ich in die­ser Hin­sicht noch immer ein klei­nes Kind bin, kann ich mit lang­wei­li­gen Schau­käs­ten voll stau­bi­ger Doku­mente und Ton­scher­ben nichts oder nur wenig anfangen.

Ich will mich in die Zeit zurück ver­setzt füh­len, in kom­plett aus­ge­stat­te­ten Räu­men ste­hen und die Muse­um­wär­ter dürf­ten bei mir nur in his­to­ri­schen Kos­tü­men herum lau­fen. Na gut, die Ange­stell­ten waren lei­der sehr nor­mal ange­zo­gen, aber ansons­ten erfüllt die Aus­stel­lung im Schloss mei­nen Ansprü­chen an eine fes­selnde Umgebung.

Lei­der steht die Braue­rei nicht mehr für Besu­cher offen und so muss­ten wir uns den Rest des Tages mit Bum­meln und Kaf­fee trin­ken vertreiben.

Hier noch ein Hin­weis an meine deut­schen Leser (also an die 9 der ins­ge­samt 10 Leser): Der Ort heißt Kilkenny! Die zweite Silbe wird betont, nicht die erste! Kil kommt vom iri­schen Cill und heißt ledig­lich Kir­che. Weil es in Irland an jeder Ecke eine Kir­che gibt (oder zwei, oder drei…), ist das ziem­lich unwich­tig. Wich­tig ist nur, um wel­che Kir­che es sich handelt.

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