Freud und Leid einer Autofahrt
Durch das Hinterland Spaniens, durch Olivenhaine, mit Ausblicken auf alte Burgen und Schlösser, vorbei an weißen und gelben Bauernhäusern und durch verträumte Täler… da macht das Auto fahren Spaß.
Man lässt den Blick wandern, die Gedanken schweifen und entspannt bei der hoffentlich rausch– und werbefreien Radiomusik. Herrlich!
Doch irgendwann kommt man seinem Ziel unweigerlich näher. Wenn dieses Ziel der Kern einer spanischen Altstadt ist, treten einem unter Umständen trotz Klimaanlage bereits milimeter Große Schweißperlen auf die Stirn. Wenn man außerdem ein Auto mit dem Wendekreis eines Reisbusses (Seat Leon) fährt, die Stadt eigentlich nur aus Einbahnstraßen besteht und die Hälfte derer wegen Straßenfesten, Marathon, Triathlon, Baustellen oder eine Kombination derer gesperrt ist, ist die Wirkung des Deos nicht mehr mesbar und der Urlaubseffekt in kürzester Zeit dahin.
Aber, ja, wir haben es trotzdem hinbekommen und einen Parkplatz ergattert. Der Besuch des arabischen Bades und die Massage am Abend waren ja eh schon vorher eingeplant gewesen!

