Freud und Leid einer Autofahrt

_DSC8834_maxDurch das Hin­ter­land Spa­ni­ens, durch Oli­ven­haine, mit Aus­bli­cken auf alte Bur­gen und Schlös­ser, vor­bei an wei­ßen und gel­ben Bau­ern­häu­sern und durch ver­träumte Täler… da macht das Auto fah­ren Spaß.

Man lässt den Blick wan­dern, die Gedan­ken schwei­fen und ent­spannt bei der hof­fent­lich rausch– und wer­be­freien Radio­mu­sik. Herrlich!

Doch irgend­wann kommt man sei­nem Ziel unwei­ger­lich näher. Wenn die­ses Ziel der Kern einer spa­ni­schen Alt­stadt ist, tre­ten einem unter Umstän­den trotz Kli­ma­an­lage bereits mili­me­ter Große Schweiß­per­len auf die Stirn. Wenn man außer­dem ein Auto mit dem Wen­de­kreis eines Reis­bus­ses (Seat Leon) fährt, die Stadt eigent­lich nur aus Ein­bahn­stra­ßen besteht und die Hälfte derer wegen Stra­ßen­fes­ten, Mara­thon, Tri­ath­lon, Bau­stel­len oder eine Kom­bi­na­tion derer gesperrt ist, ist die Wir­kung des Deos nicht mehr mes­bar und der Urlaubs­ef­fekt in kür­zes­ter Zeit dahin.

Aber, ja, wir haben es trotz­dem hin­be­kom­men und einen Park­platz ergat­tert. Der Besuch des ara­bi­schen Bades und die Mas­sage am Abend waren ja eh schon vor­her ein­ge­plant gewesen!

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