La Alhambra de Granada

_DSC9076_maxLaut Wiki­pe­dia ist die Alham­bra in Gra­nada das meist­be­suchte Monu­ment in Europa -  also vor Tower Bridge, Eifel­turm, Bran­den­bur­ger Tor, Akro­po­lis, Kolos­seum und der Klos­ter­kir­che Jeri­chow?!?!

Weil es wegen der Besu­cher­ströme nicht zu jeder Zeit mög­lich ist ein­fach am Ein­gang auf­zu­kreu­zen und die Bau­ten und Gär­ten zu besu­chen, ver­brach­ten wir den ers­ten Tag zunächst in den Gas­sen Gra­na­das und genos­sen unter ande­rem den Son­nen­un­ter­gang über der Stadt mit Blick auf die Alhambra.

_DSC9164_maxUm die Alham­bra zu besich­ti­gen kann man Tickets im Inter­net, bei Rei­se­bü­ros oder an der Kasse vor­be­stel­len. Auf jedem Ticket ist außer­dem ver­merkt, in wel­chem 30-Minuten-Zeitfenster man berech­tigt ist die belieb­tes­ten Teile der Anlage (Pala­cios Naza­ries) zu besich­ti­gen und ob man den Rest vor­mit­tags oder nach­mit­tags besu­chen kann. Min­des­tens ca. 2000 Tickets sind jedoch täg­lich mor­gens an der Kasse zu erwerben.

Weil Flo­rian und ich uns zu spät um Tickets geküm­mert hat­ten, muss­ten wir um 6 Uhr im dun­keln auf­ste­hen um ab um 7 Uhr anzu­ste­hen. Ok, wenn wir um 7:45 oder 8 Uhr da gewe­sen wären, hätte es wahr­schein­lich auch aus­ge­reicht, aber zumin­dest die Mit­ar­bei­ter in unse­rer Unter­kunft und unser Rei­se­füh­rer hat­ten uns 7 Uhr emp­foh­len. Na, bes­ser als umgekehrt.

_DSC9266_pano_maxSo beka­men wir Tickets für den ers­ten Ein­lass in die Pala­cios Naza­ries um 8:30 und konn­ten die Schön­heit der Anlage noch ohne Hor­den von Tou­ris­ten genießen.

Wie­der­mal war ich von der unver­gleich­li­chen Schön­heit und Schlicht­heit der unzäh­li­gen Orna­mente, Mus­ter und Ver­zie­run­gen fas­zi­niert. Obwohl in vie­len Räu­men kein Qua­drat­zen­ti­me­ter Stein unbe­hauen oder unver­ziert ist, wirkt es nie­mals überladen.

Die Gär­ten sind sehr schön ange­legt, wer­den offen­sicht­lich gut gepflegt und ihnen ver­lau­fen sich die Besu­cher ziem­lich gut. So kann man immer­noch ein wenig von der Bedeu­tung die­ses Ortes spü­ren. Wenn man einen Moment inner­hält und die Gedan­ken schwei­fen lässt, kann man sich schon fast zurück in die Zeit ver­set­zen als die Anlage in ihrer Blüte stand.

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