La Mezquita Catedrál de Córdoba
Der Süden Spaniens war bekanntlich lange von Arabern besetzt/beherrscht und diese hinterließen natürlich neben ihrer Kultur auch viele Bauwerke wie zum Beispiel die große Moschee in Córdoba. Bereits die Fassade lässt vermuten, dass es innen nicht nur angenehm schattig und kühl sein muss, sondern, dass einen hier eine ganz andere Architektur als die der christlichen Welt erwartet.
Von einem Orangengarten (wo alle Früchte von Touristen ergaunert werden, sobald es der Reifegrad der Früchte zulässt) aus gelangt man dann in eine tatsächlich kühle, dunkle Halle mit unzähligen Säulen, die oben in rot-weißen Bögen zusammen laufen. Allein durch seine Schlichtheit strahlt der Ort (Trotz der Touristen) eine Ruhe, Beständigkeit und Schönheit aus.
Wirklich schade aus meiner persönlichen architektonischen und ästhetischen Sicht ist, dass die Spanier Córdoba zurück eroberten. Ihnen fiel nämlich nichts besseres ein, als mitten in die Moschee eine prunkvolle, meines Erachtens überladene, christliche Kirche bzw Kathedrale zu setzen. Auch wenn ich selbst Christin bin, empfand ich den Anblick als unverzeihlichen Fauxpas der Architekturgeschichte — meine Meinung.

