La Mezquita Catedrál de Córdoba

_DSC8876_maxDer Süden Spa­ni­ens war bekannt­lich lange von Ara­bern besetzt/beherrscht und diese hin­ter­lie­ßen natür­lich neben ihrer Kul­tur auch viele Bau­werke wie zum Bei­spiel die große Moschee in Cór­doba. Bereits die Fas­sade lässt ver­mu­ten, dass es innen nicht nur ange­nehm schat­tig und kühl sein muss, son­dern, dass einen hier eine ganz andere Archi­tek­tur als die der christ­li­chen Welt erwartet.

Von einem Oran­gen­gar­ten (wo alle Früchte von Tou­ris­ten ergau­nert wer­den, sobald es der Rei­fe­grad der Früchte zulässt) aus gelangt man dann in eine tat­säch­lich kühle, dunkle Halle mit unzäh­li­gen Säu­len, die oben in rot-weißen Bögen zusam­men lau­fen. Allein durch seine Schlicht­heit strahlt der Ort (Trotz der Tou­ris­ten) eine Ruhe, Bestän­dig­keit und Schön­heit aus.

_DSC8931_maxWirk­lich schade aus mei­ner per­sön­li­chen archi­tek­to­ni­schen und ästhe­ti­schen Sicht ist, dass die Spa­nier Cór­doba zurück erober­ten. Ihnen fiel näm­lich nichts bes­se­res ein, als mit­ten in die Moschee eine prunk­volle, mei­nes Erach­tens über­la­dene, christ­li­che Kir­che bzw Kathe­drale zu set­zen. Auch wenn ich selbst Chris­tin bin, emp­fand ich den Anblick als unver­zeih­li­chen Faux­pas der Archi­tek­tur­ge­schichte — meine Meinung.

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