Archiv der Kategorie 'Germany'

Blaue Männer

bluemangroupnein, nicht betrun­ken, männ­li­che Art­ge­nos­sen sind gemeint!

Son­dern the one and only BLUE MAN GROUP! Ok, es gibt mehr als Eine…

Den­noch war die Vor­stel­lung in Ber­lin ein ech­tes Erlebnis!

Schla­gen auf Roh­ren, Fäs­sern, Trom­meln und Schlag­zeu­gen (wie lang­wei­lig ;-) ), Licht und rege Betei­li­gung des Publi­kums wur­den geboten.

Flo­rian und ich saßen in der drit­ten Reihe und beka­men neben einem tol­len Blick auch blaue Plas­tik­über­zie­her, um uns und unsere Klei­dung vor Was­ser, Farbe und her­um­flie­gen­der Bana­nen­kit­sche zu schützen.

Neckarsulm und Bad Wimpfen

Ok ok, es ist schon eine Weile her, aber am zwei­ten Adv­ent­wo­chen­ende war ich bei Ver­wan­ten in Neckarsulm.

Am Sams­tag Abend stand eine Weih­nachts­feier eines örtli­chen Gesangs­ver­ein auf dem Pro­gramm. Viel­fäl­tige Weih­nachts­lie­der, ein klei­nes Thea­ter­stück und auch das Kon­zert eines befreun­de­ten, rumä­ni­schen Cho­res, der gerade durch Deutsch­land tourte, wur­den beklatscht.

Natür­lich wur­den auch zwei Weih­nachts­märkte besucht. Der Markt in Bad Wimp­fen war wegen des schö­nen Stadt­bil­des sehr zu emp­feh­len. Nagut dage­gen kam Heil­bronn natür­lich nicht an…

Alle Jahre wieder…

plätzchen… über­kommt mich eine kleine Back­wut. Es reichte es für zwei Stol­len und etwa zwei Kilo­gramm Plätzchen.

Zwar hatte ich die­ses Mal keine weib­li­che Unter­stüt­zung, aber das Ergeb­nis kann sich Dank Uwes und Richards Hilfe wirk­lich sehen lassen.

Da wer­den sich die Kol­le­gen am Mon­tag aber freuen… und viel­leicht bleibt ja auch noch was für das nächste Wochen­ende übrig!

Klassisches vom Daimler

daimler orchester–Sym­pho­nie­or­ches­ter gab es am Frei­tag in der Gais­bur­ger Kir­che in Stutt­gart. Auf die Ohren gab es Edvard Grieg, Pyotr Ilych Tchai­kovsky, Richard Strauss und Franz Liszt. Danach ergat­terte ich eine CD des Orches­ters und bekam eine KASSETTE dazu geschenkt. Ich weiß gar nicht, wann und wie ich die hören soll…

Ein letz­tes Bene­fiz­kon­zert fin­det am nächs­ten Frei­tag noch in Schorn­dorf stat. Wer also auf klas­si­sche Musik steht, kann da ja mal vor­bei­schauen und eine Spende hin­ter­las­sen oder eine CD kaufen.

Mörderisches Ländle

tödliche KehrwocheVon wegen Beschau­li­che Gegend oder nette Leute… jaja, welch kri­mi­nel­les Poten­tial in den Schwa­ben steckt, wurde am Mitt­woch Abend vorgetragen.

Im Rah­men der Stutt­gar­ter Buch­wo­chen lasen drei Auto­rin­nen jeweils ihre Kri­mi­nal­ge­schichte vor und brach­ten die geneigte Hörer­schaft zum Lachen, Gru­seln und Nachdenken.

Kurz­wei­lige Bahn­fahr­ten sind mit die­ser Anto­lo­gie garan­tiert und viel­leicht kann man das auch dem einen oder ande­ren Schwa­ben oder Nicht­schwa­ben unter den Weih­nachts­baum legen?!

Stuttgarts lange Kriminacht

krimiKri­mis muss man niht selbst lesen. Manch­mal ist es auch ein­fach nur span­nend sie sich teil­weise vor­le­sen zu las­sen. So geschah es gstern Abend bei Stutt­garts lan­ger Kri­mi­n­acht anläss­lich der Stutt­gar­ter Buch­wo­chen.

Sie­ben Auto­ren lasen fünf Stun­den lang in ver­schie­de­nen Räu­men aus ihren aktu­el­len Kri­mis. Das dar­ge­bo­tene reichte von lus­tig bis sku­ril, lies uns vor Span­nung die Lust anhal­ten oder vor Ekel das Gesicht verziehen.

Am Ende kaufte ich wie­der­mal zwei Bücher und muss lang­sam über­le­gen, ob ich eine Selbst­hil­fe­gruppe für Kri­mi­süch­tige auf­su­che. Naja, viel­leicht, aber erst, wenn ich beide aus­ge­le­sen habe ;-) !

Weißenhofsiedlung

weissenhofAuch an die­sem Wochen­ende wollte ich wie­der mei­nen kul­tu­rel­len Hori­zont erwei­tern und besuchte zu die­sem Zweck dies­mal die Wei­ßen­hof­sied­lung. Die 1927 im Rah­men der Aus­stel­lung „Die Woh­nung“ vom Deut­schen Werk­bund errich­tete Sied­lung wurde unter der Lei­tung von Lud­wig Mies van der Rohe in nur weni­gen Wochen erbaut.

Von den ehe­mals 21 Häu­sern ste­hen heute lei­der nicht mehr alle und fast alle ver­blei­ben­den sind bewohnt. Im Dop­pel­haus von Le Cor­bu­sier ist ein sehr inter­es­san­tes Museum unter­ge­bracht und es wer­den loh­nens­werte Füh­run­gen durchs Haus und durch die Sied­lung angeboten.

Ein Archi­tekt des Ver­eins „Freunde der Wei­ßen­hof­sied­lung“ jagte mit uns durch Haus und Sied­lung und schwärmte mit auf­ge­reg­ter Stimme von den archi­tek­to­ni­schen Meis­ter­leis­tun­gen die­ser Zeit. Schön, wenn man sich so begeis­tern kann! Wenn man sich die­ses Wer­be­pos­ter anschaut, kann man sie durch­aus ver­ste­hen. Die Damen­mode und das Auto erschei­nen uns heute sehr alt­mo­disch, wohin­ge­gen das Haus im Hin­ter­grund uns immer­noch modern vorkommt.

Kulinarisches aus’m Schwabenländle III

Heute habe ich in der Kan­tine eine fata­len Anfän­ger­feh­ler in Sachen schwä­bi­scher Kul­tur began­gen. Es gab Lin­sen. Da freute ich mich, schnappte mir eine Schale und schüt­tete etwas Essig hin­ein. Lei­der fand ich kei­nen Zucker.

Nagut, man kann nicht alles haben, dachte ich mir. Also ab durch die Kasse und zu den Kol­le­gen an den Tisch gesetzt.

*mampf* Nach eini­gen Minu­ten fiel mir auf, da ist ja außer Lin­sen kaum was drin war in der Schale. Als ich den Gedan­ken über die­sen nicht sehr gelun­ge­nen Ein­topf aüßerte, wurde ich dar­auf hin­ge­wi­sen, dass dies ja auch kein Ein­topf son­dern ein Lin­sen­ge­richt sei.

Aha. Beim Heben mei­nes Bli­ckes, erspäte ich auch sofort andere Mit­ar­bei­ter, die die Lin­sen zusam­men mit Spätzle ver­putz­ten. *ups* Was für ein faux pas!

Ja ja, die Aus­län­der wieder…

Mercedes-Benz Welt

Hach, klar, dass ich wäh­rend mei­ner Zeit in Stutt­gart auch mal ins Mercedes-Benz-Museum neben dem Daim­ler­werk in Unter­türk­heim musste. Also ging es am Sonn­tag dort hin.

Das ganze Museum ist ein­fach klasse, das Wis­sen super auf­be­rei­tet, die Geschichte des Auto­mo­bils sehr gelun­gen in das jewei­lige Zeit­ge­sche­hen eingeflochten.

Kein Wun­der, dass die wis­sens­be­gie­rige Steffi nach drei Stun­den immer­noch nicht genug gese­hen, gehört und gele­sen hatte. Tja, da muss ich dann wohl noch­mal hin…

Lesefieber

buch Ich hätte es nicht tun sol­len! Wirk­lich, ich hätte es wis­sen sol­len! Warum bin ich nur nach dem Schloss­be­such mit Uwe in den Buch­la­den gegangen?

Ich hätte doch wis­sen sol­len, dass ich wie­der­mal vier Wäl­zer kaufe und einen bestelle. Nun gut, jetzt habe ich auch wie­der reich­lich Lese­stoff für meine Bahn­fahr­ten und Abende.

Aber musste ich gleich wie­der so viel Geld dafür aus­ge­ben? *seufz* immer diese Sucht…