Halbherzig
CO2-Emissionen sind schädlich für die Umwelt, die Erdölvorräte der Erde sind begrenzt und gerade in einem kleinen Ort wie Maynooth mit mieser Infrarstruktur sind lange Autoschlangen ein echtes Problem.
Jeden Tag zu den Stoßzeiten ist Maynooth komplett dicht, da Studenten und Mitarbeiter der Uni den Campus verlassen und sich mit ihren Autos durch den kleinen Ortskern quälen. Sehr viele Studenten und nahezu alle Mitarbeiter haben ein Auto und viele fahren damit jeden Tag zur Uni. Der Campus is völlig mit Autos überfüllt und einige Autos stehen sogar im ausgeschilderten Halteverbot oder gleich an der Landstraße.
Dabei ist Maynooth eine Kleinstadt mit ca 12000 Einwohnern und die meisten Studenten wohnen im Ort. Laut Google Maps ist der Weg vom entlegensten Winkel von Maynooth zur Uni nur ungefähr drei Kilometer. Das ist mit dem Fahrrad allemal und sogar zu Fuß noch zu schaffen. Das dachte sich wohl auch die Uni und entwickelte das lokale ‚cycle-to-work-scheme‘. Mitarbeiter können beispielsweise Steuern sparen wenn sie den Kauf eines Fahrrads nachweisen.
Leider wurde im gleichen Atemzug der komplette Fahrradweg auf der Straße, die kreisförmig die wichtigsten Gebäude des Nordcampus verbindet, entfernt um mehr Platz für weitere Parkplätze zu schaffen. Außerdem darf sie nur noch in einer Richtung befahren werden. Fahrradfahrer müssen nun also auf der Straße fahren und die meisten Autofahrer fahren jetzt deutlich schneller, da sie keinen Gegenverkehr mehr fürchten müssen. Es ist somit merklich gefährlicher geworden mit dem Fahrrad auf dem Nordcampus zu fahren. Selbst das Überqueren der Straße als Fußgänger ist zu Stoßzeiten nicht einfach.
Auf dem Südcampus darf man eigentlich gar nicht mit dem Fahrrad fahren. Streng genommen ist selbst das Schieben eines Rades teilweise verboten. Fahrradständer sucht man sehr lange oder gleich ganz vergeblich.
Wer soll da bitte allen Ernstes vom Auto aufs Rad umsteigen??? Es ist gefährlicher, teilweise gar verboten und es gibt mehr Parkplätze als je zuvor!
Fazit: Vielen Dank! Das habt ihr ja richtig toll durchdacht und euch so richtig Mühe gegeben!
Wie bereits berichtet waren Florian und ich am Tag der Einheit zu einem Empfang in der Residenz des deutschen Botschafters in Dublin eingeladen. Da ließen wir uns natürlich nicht lumpen, zogen
Obwohl Florian und ich uns Dank des sonntäglichen ‚Stresses‘ (Gottesdienst, Tee trinken und quatschen, danach Mittag essen im Pub) keine Umfrageergebnisse mehr angesehen hatten, nahmen wir natürlich trotzdem an dem kleinen Gewinnspiel teil: Jeder sollte einen Tipp für die Stimmverteilung bei der ersten Hochrechnung von 18:30 abgeben. Ich legte munter drauf los und vergab aufs Geratewohl Stimmen. Als ich bereits fast allen Parteien Prozente sogar mit einer Nachkommastelle (!!) vergeben hatte, fiel mir ein, dass es am Ende (incl. der Sparte ‚Sonstige‘) 100% ergeben sollte. Arx, ca. zwei Minuten Kopfrechnen waren erforderlich um auf die verbleibenden Anteile für die
Das schönste war allerdings, der letzte Coup: Als wir aus Spanien zurück kamen, fischte ich einen Umschlag an Ms S. Velije aus dem Briefkasten. Wie erwartet enthielt er Schwangerschaftspass und Begleitschreiben Nummer vier. Die einzige Erklärung für diese Totalentgleisung ist, dass jemand versucht hat, meine Unterschrift abzutippen. Aber sollten denn nicht alle Anträge schon längst mit einer der vorherigen Namensversionen abgeheftet sein? Und warum tippt man bitte eine Unterschrift ab, wenn drei Zeilen weiter oben der Name in Druckbuchstaben steht? Haben die da nur Praktikanten und Analphabeten????
Tja, was macht man, wenn man mit einem Mal ungefähr doppelt so viel Dinge in seinem Haushalt hat, als zuvor? Unsere Schränke und Regale platzen bereits vor der Ankunft von Flos Vater aus allen Nähten und jetzt war der Punkt erreicht, wo die Anschaffung von neuem Stauraum nicht mehr aufzuschieben war.
Weil die angepeilte Brauerei gestern nicht für Besucher zugänglich war, versuchten wir es heute mit mit einer Whiskey-Destille.
Um dem Alltag zu entfliehen und vor allem um einen sehr guten Grund zu haben, anstehende Arbeiten zu Hause liegen zu lassen, fuhr ich am Samstag mit meiner Tante und ihrem Freund nach 
