Archiv der Kategorie 'Miscellaneous'

Grillen und Poker

Hach, bbq_09wir hat­ten sogar zwei Tage in Folge gutes Wet­ter! Da gab es kein Hal­ten mehr und mit Fleisch, Würst­chen, Sala­ten, Senf und Soßen rück­ten wir bei ein paar Kol­le­gen an um in deren Gar­ten zu grillen.

Dank der ver­schie­de­nen Her­kunft unse­rer Kol­le­gen gibt es auch immer wie­der tra­di­tio­nelle Gerichte und Getränke. Dies­mal: ech­ter Kebab.

Weil eigent­lich nie­mand nach Hause wollte, aber nie­mand mehr irgend­et­was essen konnte, wurde dann noch zwei Stun­den gemüt­lich Poker gespielt.

Alles in allem ein ruhi­ger Sonn­tag­nach­mit­tag mit Freun­den, von denen sich die meis­ten zu wenig gönnen.

Barcelona: grün

barcelona_d3Um unser Wochen­ende abzu­run­den erkun­de­ten wir am Mon­tag noch die Parks und Grün­flä­chen der Stadt. Natür­lich durfte da ein Besuch im Park Güell nicht feh­len. Eigent­lich war die­ses Pro­jekt von Gaudí und Güell als eine große, grüne und sehr exclu­sive Wohn­sied­lung geplant. Lei­der oder zum Glück der Tou­ris­ten wur­den aber nur zwei Häu­der gebaut und das Pro­jekt schei­terte. Die Markt­halle, der dar­über lie­gende Platz, die Haupt­treppe und das Pfört­ner­haus wur­den jedoch fer­tig gestellt und sind einen Besuch wert.

Danach erkun­de­ten wir den Mont­juïc, wan­der­ten zum Kas­tell, genos­sen den Aus­blick und schlu­gen uns schließ­lich am Olym­pia­sta­dion vor­bei bis zur Innen­stadt durch. Diese Tour ist vor allem für men­schen­scheue Tou­ris­ten geeig­net, denn zumin­dest als wir dort waren, tra­fen wir viel weni­ger Leute als an den ande­ren Sehenswürdigkeiten.

Fotos gibt es dem­nächst hier.

Barcelona: kulturell

barcelona_d2…  oder ein Gaudi mit Gaudí!

Ok, ok, ich weiß, das war wie­der 5 Euro für die Kalau­er­kasse wert, aber, ihr müsst zuge­ben, dass ich den ein­fach brin­gen musste!

Also, am Sonn­tag erkun­de­ten wir einige Kul­tu­relle Sehens­wür­dig­kei­ten Bar­ce­lo­nas — bzw genauer gesagt Gau­dís. Die­ser geniale kata­la­ni­sche Archi­tekt hatte mei­nes Erach­tens ein­fach ein Händ­chen für Gebäude, die nie­mals alt oder unmo­dern schei­nen. Wir besich­tig­ten zunächst La Ped­rera, ein Wohn– und Büro­ge­bäude von 1910. Im vier­ten Stock kann man eine Woh­nung besich­ti­gen, die im Stil die­ser Zeit ein­ge­rich­tet ist und es scheint gar nicht in die­ses immer­noch modern anmu­tende Haus hineinzupassen.

Von La Ped­rera kann man bereits die Sagra Famí­lia sehen — Gau­dís immer­noch unvoll­en­de­tes Haupt­werk. Die Kir­che ist nicht die größte der Welt, nicht die älteste, aber viel­leicht die beein­dru­ckenste und mit Sicher­heit eine der berühm­tes­ten. Bis­her sind gerade mal 50% des Meis­ter­werks fer­tig gestellt und doch scheint das Bau­werk bereits erha­ben. Schon allein bei der ein­ge­hen­den Betrach­tung der Geburts– oder Weih­nachts– und der Pas­si­ons­fas­sade kann man Stun­den ver­brin­gen und wird immer­noch viele Details über­se­hen. Eigent­lich fand ich Kir­chen fast immer ein wenig lang­wei­lig aber mit dem Audio­guide wer­den einem die Augen geöff­net. Also, falls ihr mal da seid, gebt auf jeden Fall die 4 Euro dafür aus (immer­noch bil­li­ger als dumme Wort­witze machen…)!

Barcelona: alt

barcelona_d1Um mich für mein Über­ra­schungs­wo­chen­ende auf den Aran Islands Ende Januar zu revan­chie­ren, ent­führte ich Flo­rian für ein Wochen­ende in die kata­la­ni­sche Haupt­stadt Bar­ce­lona. Am ers­ten Tag erkun­de­ten wir die Alt­stadt mit ihren vie­len klei­nen Gas­sen, Plät­zen, Kathe­dra­len und Kir­chen. Die engen Stra­ßen mit den hohen, alten Gemäu­ern laden zum unko­or­di­nier­ten Erkun­den ein und die vie­len klei­nen Bal­kons vor fast jedem Fens­ter in der Stadt schaf­fen ein irgend­wie medi­ter­ra­nes Flair.

Außer­dem schlen­der­ten wir auf der tou­ris­ti­schen Haupt­straße „Las Ram­blas“ ent­lang. Da kann man von Plas­tik­blu­men und T-Shirts über Kas­ta­gnet­ten und Haus­tier­zu­be­hör bis hin zu Vogel­ge­räu­schi­mi­tier­hil­fen alles kau­fen. Wer so wie wir mit Rya­n­air fliegt und keine freie Kapa­zi­tä­ten hat, kann aber sein Geld immer noch an Stra­ßen­künst­ler aller Art verteilen.

Eurovision 2009

250px-eurovision_song_contest_2009_logo1Ein­mal im Jahr darf jeder einen gan­zen Abend lang eine Pop-, Schla­ger– und Trash­show genie­ßen, wenn es wie­der heißt Euro­vi­sion Song Con­test. Ich mag dabei am liebs­ten die ver­rück­ten und tra­shi­gen Bei­träge, wie zum Bei­spiel das Lied der Ukraine 2007 und den Bei­trag aus Lett­land im letz­ten Jahr.

Die rest­li­chen Lie­der sind mir meist zu nor­mal, zu durch­schnitt­lich und ein­fach zu poliert. Wenn ich diese Art Musik unter­halt­sam fin­den würde, könnte ich ja gleich DSDS und co sehen. Lei­der gab es in die­sem Jahr kei­nen auf mei­ner Skala her­aus­ra­gen­den Bei­trag. Sind die viel­leicht alle im Halb­fi­nale, wel­ches ich nicht gese­hen habe, her­aus­ge­flo­gen? Haben die Künst­ler Angst vor den Juries? Na, viel­leicht wie­der im nächs­ten Jahr.

DO wash your iPod Shuffle

ipodWer sei­nen iPod Shuf­fle so sehr liebt, wie ich den mei­nen, wird ihn auch oft benut­zen — beim Sport, beim Kochen, beim Arbei­ten usw. Lei­der blei­ben dabei auch viele Part­kel dunk­ler Fär­bung und unbe­stimm­ter Her­kunft im Gerät hängen.

Durch Zufall habe ich letz­tens mei­nen (aus­ge­schal­te­ten) iPod mit­ge­wa­schen (Baum­wolle Bunt, 30°C). Und was soll ich sagen? Er funk­tio­niert! Die Play­list ist noch drauf, alle Infor­ma­tio­nen über gehörte Stü­cke stim­men und ich bekam nicht ein­mal die kleinste Feh­ler­mel­dung. Das nenn ich mal Qua­li­täts­ar­beit! ;-)

Sonnenbrand in Stockholm

stockholmDamit die man in Irland Anfang Mai immer einen freien Tag hat, ist der erste Mon­tag im Mai ein Bank Holi­day (also frei) egal auf wel­chen Wochen­tag der 1. Mai tat­säch­lich fällt. Die­ser Umstand beschehrte uns auch in die­sem Jahr ein lan­ges Wochen­ende, was wir dank güns­ti­ger Flüge von Rya­n­air in Stock­holm verbrachten.

Die Haupt­stadt Schwe­dens zeich­net sich vor allem durch die schöne Alt­stadt, die unzäh­li­gen Museen und die vie­len klei­nen Inseln, auf der sie gele­gen ist, aus. Also ver­brach­ten wir einen Tag in den Gäss­chen der Alt­stadt auf Gam­las­tan, genos­sen die Atmo­sphäre und kamen gerade recht­zei­tig um neben der Demo anläss­lich des ers­ten Mais auch die Wach­ab­lö­sung­vor dem Reich­s­pa­last zu sehen. Für Geläch­ter sorgte, dass die Blas­ka­pelle neben vie­len Mär­schen auch ein klei­nes Abb­a­med­ley spielte. Na, die Jungs sind sicher­lich auch gelang­weilt davon, jeden Tag für die beklopp­ten Tou­ris das glei­che spie­len zu müssen.

Am Sams­tag nut­zetn wir ein Hop-on-hop-off-Boot-Ticket (oder Hiphop-Ticket, wie es eine deut­sche Tou­ris­ten so schön beti­telte :-) ) um von einer Insel zur ande­ren zu kom­men und ein wenig die Was­ser­wege Stock­holms zu erkun­den. Auf der Route lag auch das Vasa­mu­seet, was das restau­rierte Wrack der legen­dä­ren Vasa beher­bergt. Der schwe­di­sche König war von der Idee beses­sen das größte Kriegs­schiff mit zwei Kano­nen­decks zu besit­zen. Lei­der konnte die Vasa nicht genug Bal­last auf­neh­men, da sonst das untere Kano­nen­deck geflu­tet wor­den wäre und so kippte sie noch in Stock­holm auf ihrer Jung­fern­fahrt ein­fach um und sank. Eigent­lich kaum vor­stell­bar bei einer See­fah­rer­na­tion wie Schweden.

Am letz­ten Tag besuch­ten wir noch eine Foto­aus­stel­lung im Natio­nal­mu­seum, aßen schwe­di­sche Hot­dogs und spa­zier­ten über die Park­land­schaft auf Skepp­shol­men und Kas­tell­hol­men. Wäh­rend des gesam­ten Wochen­en­des strahlte die Sonne und sorgte auf unse­rer kalk­wei­ßen Haut für einen klei­nen Sonnenbrand.

Mehr Bil­der? Hier!

And the winner is.…

Das GewinnerbildFlo­rian Knorn!

Aber von vorn: Das Inter­na­tio­nal Office der NUIM hatte Anfang des Jah­res zu einem Foto­wett­be­werb unter den inter­na­tio­na­len Stu­den­ten auf­ge­ru­fen, an dem Flo gerne teil­nahm. Als dann die große Preis­ver­lei­hung statt­fand, befand er sich aber gerade für eine Woche auf einem Work­shop in Thüringen.

Was soll’s, also musste ich wohl oder übel in edels­ter Robe zum Emp­fang, mit den Bot­schaf­tern ver­schie­de­ner Euro­päi­scher Län­der (unter ande­rem aus Deutsch­land, der 2m-Mann war leicht durch sei­nen deut­schen Akzent und den Anste­cker mit der deut­schen Flagge zu erken­nen) Cock­tails trin­ken und sei­nen Preis ent­ge­gen neh­men. Was es war? Eine wei­tere Kamera natür­lich.… *seufz*

Skypen bis zum Abwinken

telefonWas wären mein Sozi­al­le­ben ohne Skype? Wie viele Kol­le­gen benutze ich Skype jeden Tag zum chat­ten und telefonieren.

Jeden Monat ver­te­le­fo­niere ich etwa zehn Euro um Fami­lie und Freunde anzu­ru­fen. Nun habe ich mich dazu durch­ge­run­gen ein Europa-Abo abzu­schlie­ßen. Damit kann ich für einen Grund­preis von ca 4,50 pro Monat so viel mit allen Fest­netz­num­mern in Europa tele­fo­nie­ren, wie ich will.

Das Beste ist aller­dings, dass im Preis eine eigene SkypeIn-Nummer ent­hal­ten ist. Jetzt habe ich also eine Jeri­chower Num­mer, auf der man mich bequem und güns­tig errei­chen kann. Das wurde aber auch echt mal Zeit!

Anti-Weihnachten

fasten_1_bm_berlin__504516gWas machen die meis­ten Men­schen zu Weih­nach­ten? Genau, sie strei­ten sich, tau­schen Geschenke aus, het­zen von einem Fami­li­en­teil zum ande­ren, essen, essen und essen.

Wir beschlos­sen in die­sem Jahr mal etwas kom­plett ande­res zu tun und haben gefas­tet. Nicht, dass wir so revo­lu­tio­när sind, aber es bot sich ein­fach an. Dank einer zu den Fest­ta­gen in der Welt ver­streu­ten Fami­lie und unver­schäm­ter Flug­preise ver­brach­ten wir die zeit zwi­schen den Jah­ren in Maynooth.

Ich wollte schon seit eini­ger Zeit gerne Fas­ten aus­pro­bie­ren und weil man dazu Zeit und Ruhe braucht, kam der kleine „Betriebs­ur­laub“ sehr gelegen.

Wäh­rend fünf Tagen ernähr­ten wir uns aus­schließ­lich von Sup­pen, Säf­ten, Tee und Was­ser. Am Ende war das Durch­hal­ten leich­ter als erwar­tet. Der Kör­per stellt um und man hat tat­säch­lich kei­nen Hunger.

Unglaub­lich toll oder gar Geist erwei­ternd war die Aktion jedoch nicht und ob wir das noch­mal machen, steht in den Ster­nen. Eines steht aller­dings fest: nicht noch ein­mal zu Weihnachten!