Archiv der Kategorie 'Work'

Zukunftsmusik

Ja! Steffi geht schon wie­der ins Ausland!

Dies­mal geht es ab April naaaach.…? Wer hat’s erra­ten? Nach Irland! Genauer gesagt ans Hamil­ton Insti­tute in Mayn­ooth bei Dublin.

Und dies­mal kann mir wirk­lich nie­mand unter­stel­len, dass ich dies wegen des Wet­ters, der Strände oder der man­gel­den Arbeits­mo­ral täte!

Wie gesagt packe ich aber erst Anfang April zum Beginn des Som­mer­se­mes­ters meine Kof­fer. Bis dahin bleibe ich noch ein wenig in Deutsch­land, genauer gesagt in Stuttgart.

Technik, die begeistert

Auch wenn die Einen oder Ande­ren jetzt wis­send und milde lächeln, ich war begeistert:

Man kann die Tische im Büro tat­säch­lich per Knopf­druck nach oben oder unten fah­ren. Super Sache! Da hat mal jemand rich­tig mitgedacht!

Wenn ich mir die viel zu geringe Schreib­tisch­höhe in mei­nem Zim­mer ansehe, möchte ich doch glatt sofort wie­der ins Büro fahren!

Es geht los…

Ja, ja, end­lich ist es soweit und mein Prak­ti­kum beginnt.

Pünkt­lich um 9 Uhr mor­gens mel­dete ich mich an Tor XVI. Kurz dar­auf saß ich schon in einer Info­ver­an­stal­tung für die neuen Prak­ti­kan­ten, sog einen Hau­fen Infor­ma­tio­nen in mich auf und begann nach dem Mit­tag­es­sen mich in das Thema einzulesen.

Lesen, Skiz­zen zeich­nen, lesen, Kräfte anzeich­nen, lesen, Glei­chun­gen auf­stel­len, lesen, lesen, lesen…

Jetzt heißt es also jeden Tag um 6 Uhr auf­ste­hen und den Ernst des Lebens aus­tes­ten. Ich bin gespannt!

Lang lang ist’s her…

…, dass ich das letzte Mal hier etwas geschrie­ben habe!

Inzwi­schen ist eini­ges pas­siert, was ich hier ein­mal in Kurz­form zusam­men­fas­sen möchte:

- Stu­di­en­ar­beit abgegeben

- Bra­si­lien bereist

- nach Deutsch­land zurückgekehrt

- nichts tun

- die erste Folge vom pod­cast­krimi hochgeladen

- Stu­di­en­ar­beit verteidigt

- nach Stutt­gart gezogen

Jetzt wohne ich also im Her­zen Stutt­garts und beginne mor­gen mein Prak­ti­kum bei einem bekann­ten deut­schen Auto­bauer. Da ich auch end­lich wie­der eine schnelle und gute Inter­net­ver­bin­dung habe, hoffe ich, in der nächs­ten Zeit wie­der mehr zu bloggen.

FERTIG">FERTIG

Wow, ich hätte es nicht für mög­lich gehal­ten, aber ich bin FERTIG. Zumin­dest meine Stu­di­en­ar­beit habe ich gerade zu Ende geschrie­ben und werde mich nach­her oder mor­gen an die Vor­be­rei­tung mei­ner inof­fi­zi­el­len Ver­tei­di­gung am Don­ners­tag  setzen.

Ihr könnt es Euch sicher­lich vor­stel­len: Die letz­ten Wochen waren manch­mal ziem­lich arbeits­sam, tro­cken, lang­wei­lig und ein­fach nur ätzend! Aber hey, jetzt ist das Gröbste geschafft und mei­nen Urlaub habe ich mir sowas von verdiehnt…

Die Arbeit umfasst mit allem Drum und Dran (Deck­blatt, Inhalts­ver­zeich­nis, Ein­lei­tung, vier Kapi­tel, Zusam­men­fas­sung, Anhang und Lite­ra­tur) 106 Sei­ten. Das muss rei­chen. Die Diplom­ar­beit kommt schließ­lich auch noch! (… aber hof­fent­lich nicht gleich morgen…)

Heute Abend geh ich mit José (mei­nem Prof) und sei­ner Frau noch zu einem klei­nen Kon­zert in einer Bar. Das kann ich ganz gut gebrauchen.

Schreiben schreiben schreiben

Es tut mir leid, dass ich mich seit eini­gen Tagen kaum noch zu Wort melde. Aber zur Zeit habe ich viel zu viel zu tun mit mei­ner Stu­di­en­ar­beit. Schrei­ben, schrei­ben, schrei­ben steht auf der Tagesordnung!

Ansons­ten gibt es hier zur Zeit auch wenig Auf­re­gen­des zu berich­ten. Das Semes­ter hat heute begon­nen und der Cam­pus wird wie­der von Stu­den­ten bevölkert.

Bis dann. Ich hoffe, dass ich zum Ende der Woche wie­der einen Ein­trag schrei­ben kann!

Was lernen wir eigentlich in der Uni???

Alle Kybis und sons­ti­gen Inge­nieure auf­ge­passt: Hat man uns die Arbeits­weise eine SPS nicht immer so erklärt, dass sie immer­schön alles der Reihe nach macht?

  1. Ein­gänge einlesen
  2. Pro­gramm ausführen
  3. Aus­gänge schreiben

So war das doch, oder? Na ich erin­nere mich noch ziem­lich gut daran das so gelernt zu haben…Jetzt habe ich nach drei Tagen ver­zwei­fel­ter Suche her­aus­ge­fun­den, dass die hier ver­wen­dete Altus SPS auch meh­rere Sachen auf ein­mal machen kann oder unge­fragt von einer Rou­tine zur ande­ren wechselt.Was weiß ich… Auf jeden Fall läuft es end­lich und ich bin beru­higt, dass es nicht an mei­nen Super­vi­sorn lag und ich den gan­zen Kram nun auch end­lich zu Papier brin­gen kann.

Fehlersuche

Hach, Men­schen, die mich ken­nen, wis­sen, wie super gerne ich vor einem SPS-Programm sitze und auf Feh­ler­su­che gehe.

Jetzt lässt es sich aber lei­der nicht ver­mei­den. Dum­mer­weiße fällt mir lang­sam aber keine Idee mehr ein, was es denn sein könnte.

Alle Teile sepa­rat lau­fen feh­ler­los und beste­hen jeden Pra­xis­test. Ab und zu in schein­bar zufäl­li­gen Situa­tio­nen ent­stei­det sich das Sys­tem aber ein­fach gar nichts mehr zu machen.

Dann sagt mir das Pro­gramm es würde gerade einen Pro­zess aus­füh­ren, der aber real nicht statt­fin­det. Also die Steue­rung denkt, dass sie zum­Bei­spiel gerade den Boh­rer rotie­ren lässt, davon ist aber nichts zu sehen.

Das ganze noch zufäl­lig und nicht vor­her­seh­bar und die Ver­wir­rung ist perfekt!

Na, wird schon! Und wenn nicht, muss ich eben in meine Arbeit schrei­ben, dass es nicht geht, auch wenn es mir nicht passt.

Processing: Please wait…

Hach schön. So lang­sam stoße ich bei mei­ner Stu­di­en­ar­beit an die Gren­zen der ver­wen­de­ten Tools.

tct Wenn ich ein paar Super­vi­sor mit circa 1000 Zustän­den mit dem Pro­gramm TCT redu­zie­ren will, dann kann ich mir den blin­ken­den Cur­sor unter Umstän­den schon mal eine Stunde ansehen.

Ver­steht ihr nichts von? Seit froh!

Puh…

Viel­leicht war das heute nun wirk­lich mal meine letzte Vor­le­sung. Aber so wirk­lich glaube ich noch nicht daran.

Jeden­falls musste heute jede Gruppe in der Vor­le­sung mei­nes hie­si­gen Betreu­ers über Ereig­nis­dis­krete Sys­teme, an der ich teil­ge­nom­men habe, den zwei­ten Teil ihres Pro­jek­tes vor­stel­len und der Kurs endete damit dann endlich.

Bei sechs Grup­pen dau­erte das dem­ent­spre­chend lange, näm­lich von 8 bis 12 Uhr, und dem­ent­spre­chend war auch die Moti­va­tion vieler.

Am Ende war mir das Ergeb­nis schon leicht egal, da ich den Kopf mit ande­ren Din­gen voll habe und ich die Note so oder so nicht brauche.

Aber ich wollte natür­lich die ande­ren drei Leute aus mei­ner Gruppe nicht hän­gen las­sen. Jetzt ist es also wirk­lich geschafft und ich kann mich nur noch auf die Stu­di­en­ar­beit konzentrieren.

Hof­fen wir mal, dass ich das auch tue…