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Neues Modell = neues Glück?!

Na, ob sich das bewahr­hei­tet, werde ich hof­fent­lich noch herausfinden!

Jeden­falls funk­tio­niert das Modell, wel­ches ich bis­her benutzt habe, nicht bzw ist zu groß um es mit dem Pro­gramm TCT zu bearbeiten.

Also, was macht man da? Auf­ge­ben oder das Modell abspe­cken, damit das Gesamt­sys­tem klei­ner wird.

Ich habe mich vor­erst für die zweite Mög­lich­keit ent­schie­den und halte mir die erste noch offen.

Gut, dass ich gut im Stoff stehe und die Imple­men­tie­rung jetzt sehr viel schnel­ler von der Hand geht.

Aber mal ehr­lich: so lang­sam reichts und ich bin froh, wenn ich die Stu­di­en­ar­beit end­lich fer­tig habe. So lang­sam möchte ich nicht mehr von Auto­ma­ten und Super­vi­sorn träu­men und eine halbe Stunde war­ten, bis TCT fer­tig gerech­net habe ist auch nur beim ers­ten Mal lustig .…

Stunde der Wahrheit

Heute musste ich mich in die Höhle des Löwen wagen: Die münd­li­che Por­tu­gie­sisch­prü­fung bei mei­ner Sprach­leh­re­rin Már­cia stand an. Der Rest hatte das am Frei­tag nach der schrift­li­chen Prü­fung schon hin­ter sich gebracht, was Dank mei­ner ande­ren Prü­fung nicht mög­lich war.

Wenn ich mich zusam­men­reiße und kon­zen­triert dar­auf achte, keine spa­ni­schen Wör­ter zu benut­zen, geht das doch ganz gut. Eine halbe Stunde auf por­tu­gie­sich bei vol­ler Kon­zen­tra­tion war aber ziem­lich anstren­gend und ich war auch froh, als es dann erst­mal wie­der vor­bei war.

Danach wur­den dann die Noten bekannt gege­ben. Obwohl der zweite Test über den Sub­jun­tivo hätte bes­ser sein kön­nen, wurde es am Ende doch noch eine 9! Yip­pieh! Ab Sep­tem­ber kann ich mir dann auch ein Zer­ti­fi­kat abholen.

Testmarathon am Freitag, den 13.

portugiesischkursSo lang­sam geht das Semes­ter hier zu Ende, die Kurse wer­den been­det, die ers­ten Stu­den­ten und Pro­fes­so­ren ver­ab­schie­den sich in die Ferien.

Heute früh um 8 traf sich also mein Por­tu­gie­sisch­kurs zum gemein­sa­men Früh­stück. Auf dem Bild seht ihr Már­cia unsere Leh­re­rin aus Flo­ripa, Rosa aus Spa­nien, mich, Isa­bela aus Chile und Lury aus Kolum­bien. Außer­dem sahen wir end­lich das Ende des bra­si­lia­ni­schen Fil­mes „O homen que copi­ava“ („The man who copied“ bzw „Der Mann, der kopierte“), den wir stück­chen­weise wäh­rend des Semes­ters gese­hen hat­ten. Die­ser wun­der­bare Film hat viele uner­war­tete Wen­dun­gen und eine super Story. Ich kann ihn nur empfehlen!

Danach ging es dann ans Ein­ge­machte: Wir brach­ten unse­ren Abschluss­test über die drei For­men des Sub­jun­tivos hin­ter uns und ich muss wirk­lich sagen: Ich bin froh, dass wir das im Deut­schen nicht haben!

Als wäre das nix, raste ich dann um 10 zum zwei­ten Test an die­sem Tag. Die Vor­le­sung über Ereig­nis­dis­krete Sys­teme bei mei­nem Stu­di­en­ar­beits­be­treuer fand in einer schrift­li­chen Prü­fung heute ihren Abschluss.

Strukturiert

Uff, beim Schrei­ben einer Stu­di­en­ar­beit fällt einem so eini­ges auf. Zum Bei­spiel habe ich alle Super­vi­sor geord­net um das Ganze dann mög­lichst so zusam­men­zu­schrei­ben, dass es auch jemand ande­res ver­ste­hen kann.

Jetzt ist mir dabei auf­ge­fal­len, dass man Eini­ges über­sicht­li­cher und ein­fa­cher dar­stel­len kann. Super! Dumm nur, dass ich somit eini­ges umschrei­ben darf und auch ein paar Super­vi­sor neu erstel­len darf.

Aber was soll’s! Was tut man nicht alles?

Structured Text für Anfänger

structuredtextAuch wenn es Andi nicht für mög­lich gehal­ten hat: ES LÄUFT!!

Nach­dem ges­tern ein ein­fluss­rei­cher Feh­ler aus­ge­merzt wurde, gene­riert das Pro­gramm sehr artig und vor allem auch sehr rich­tig den benö­tig­ten Code für die SPS als Struc­tu­red Text (ST), wie zum Bei­spiel die­ser <=.

Ich glaube, dass ist das erste Mal, dass ich etwas sinn­vol­les und BRAUCHBARES pro­gram­miert habe.

Wer von uns (STKlern) hat schließ­lich jemals ein bei Frau Hol­latz in der Infor­ma­tik­übung pro­du­zier­tes Pro­gramm wirk­lich genutzt?

Wenn die bei­den Hiwis, die die Sub­rou­ti­nen (das, was dem Motor dann wirk­lich sagt, dass er was machen soll, und die Werte der Sen­so­ren abfragt) schrei­ben, damit fer­tig wer­den, könnte ich auch end­lich mal tes­ten, ob meine Super­vi­sor in der Rea­li­tät machen, was sie sollen.

Na das wird heute aber sicher nichts mehr…

Java für Anfänger

Was tut man nicht alles für seine Studienarbeit???

javaNor­ma­ler­weise denke ich mir tolle Super­vi­sor aus, die meine schöne kleine Fabrik­an­lage regeln sol­len. Jetzt muss man der Fabrik­zel­len bzw den ein­ge­bau­ten Moto­ren aber noch sagen, was genau sie eigent­lich machen sol­len oder nicht. Dazu benut­zen wir eine Spei­cher­pro­gram­mier­bare Steue­rung (SPS).

Klingt super, oder? Dumm nur, dass die SPS das ganze in einer sehr spe­zi­el­len Form gesagt bekom­men will; in Struc­tu­red Text. Um den code nicht für jeden Super­vi­sor per Hand zu schrei­ben, kam ich auf die glor­rei­chen Idee doch ein Pro­gramm zu schrei­ben, wel­ches den code auto­ma­tisch erstellt.

Gesagt getan? Naja, so ein­fach ist das lei­der nicht. Vor allem, wenn man soviel Ahnung wie ich von Java hat. Gott sei Dank hat Harald da einen grö­ße­ren Durch­blick und schlug sich so mit mir durch die Wei­ten die­ser Pro­gram­mier­spra­che. Ohne ihn, hätte ich das viel­leicht gar nicht und auf jeden Fall lange nicht so schnell geschafft.

Fer­tig ist mein klei­nes Pro­gramm noch nicht. Aber ich hoffe, dass IDES2ST noch in die­ser Woche läuft.

Andere Länder.…

Eigent­lich halte ich nicht viel davon, meine schlechte Laune im Blog kund­zu­tun. Heute muss ich aber mal ein paar Beob­ach­tun­gen loswerden.

Es gibt in Bra­si­lien genauso wie über­all in der Welt Men­schen, die alles bis auf die letzte Sekunde hin­aus­schie­ben. Das kann einem meist egal sein und ist es in den meis­ten Fäl­len auch. Schließ­lich lau­fen viele Dinge in Latein­ame­rika etwas anders und vor allem langsamer.

Dumm wird es nur, wenn es Men­schen gibt, die von eben die­sen Per­so­nen abhän­gen, die viel­leicht mit ihrer eige­nen Arbeit nicht wei­ter kom­men und dem­ent­spre­chend dann und wann auch mal ver­stimmt sind.

Da hilft es auch nicht, dass man in Dis­kus­sio­nen unab­läs­sig daran erin­nert, dass wir uns in Bra­si­lien befin­den. Keine Sorge, das ver­gess ich schon nicht, aber die­ses Wis­sen hilft wahr­lich nicht weiter …

Es funktioniert!

Was für ein tol­les Gefühl es ist, wenn man Tage– oder Wochen­lang an einem Pro­blem sitzst, es ein­fach nicht funk­tio­nie­ren will, man dann end­lich den super dum­men Feh­ler fin­det und es dann end­lich funk­tio­niert, kennt ihr bestimmt. So ging es mir heute.

supervisorUm meine kleine Anlage zu kon­trol­lie­ren, ent­werfe ich flei­ßig „Super­vi­sor“. Die sol­len dafür sor­gen, dass die Anlage nur das macht, was sie soll. Klingt logisch, oder? Damit das Pro­blem über­schau­bar bleibt, unter­teile ich es in viele kleine und bekomme dann viele kleine Super­vi­sor. Wie zum Bei­spiel die­sen hier.

Eigent­lich sol­len die alle in Har­mo­nie zusam­men funk­tio­nie­ren. Dumm nur, dass sie sich bis­her immer gegen­sei­tig blo­ckiert haben. Das heißt, es konn­ten Situa­tio­nen auf­tre­ten, in denen dann gar nichts mehr geht. Woran das liegt ist nicht so ein­fach her­aus­zu­fin­den, habe ich gemerkt.

Nun ist end­lich der Gro­schen gefal­len, ich habe den Feh­ler gefun­den, jetzt blo­ckie­ren sie sich end­lich nicht mehr gegen­sei­tig und es geht wei­ter mit der nächs­ten Aufgabe!

presentação

Wie viel­leicht einige von Euch wis­sen, nehme ich hier an einer Vor­le­sung teil.

Obwohl ich die Note nicht brau­che und dem­ent­spre­chend auch nicht über­mä­ßig moti­viert bin, habe ich mit drei Bra­si­lia­nern eine Grup­pen­ar­beit ange­fer­tigt. Mit Petri­net­zen sollte ein real exis­tie­ren­des Pro­blem dar­ge­stellt und gelöst werden.

Da ja vor einer Weile ein Flug­zeug der Flug­ge­sell­schaft GOL in Bra­si­lien abge­stürzt ist, kamen wir auf den Gedan­ken, die Rege­lung des Flug­ver­kehrs auf einem Flug­ha­fen stark ver­ein­facht nach­zu­bil­den, was auch gut gelang.

Dazu nutz­ten wir auf Wunsch des Pro­fes­sors das Pro­gramm TINA. (Kleine Tipp: Wenn ihr JEMALS ein Pro­gramm braucht um Petri­netze zu erstel­len, simu­lie­ren oder ana­ly­sie­ren, nehmt alles, aber NICHT TINA!!)

Am Diens­tag muss­ten wir unsere Arbeit dann in der Vor­le­sung vor­stel­len und ich durfte auch einen Teil prä­sen­tie­ren. Das ging trotz jeder Menge Fach­wör­ter ganz gut und dies­mal sahen die meis­ten auch so aus, als könn­ten sie mei­nem Gestam­mel folgen.

Fröhliches texen

Man mag es kaum glau­ben, aber erst jetzt, an die­sem Mon­tag, habe ich begon­nen eine TeX-Datei zu erstellen!titlepage

Mit die­sem wun­der­ba­ren Pro­gramm werde ich nun meine Stu­di­en­ar­beit schrei­ben. Die Titel­seite, Inhalts­ver­zeich­nis und Kapi­telein­tei­lung ist schon fertig.

Dank eini­ger Sei­ten­um­brü­che bei Kapi­te­l­an­fän­gen und der Auf­ga­ben­stel­lung umfasst meine Stu­di­en­ar­beit sogar schon 19 Seiten.

Für die nächs­ten Wochen habe ich mir nun einen klei­nen Plan erstellt, wann ich was fer­tig haben will, um den Über­blick nicht zu verlieren.

und mal wie­der: Fro­hes Schaffen!