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Immer Mitte Oktober

Wann sind immer die Cha­os­tage? Wer das nicht kennt, das sind „Ver­an­stal­tun­gen“, wel­che alle paar Jahre in einer gro­ßen deut­schen Stadt statt­fin­den. Nach mei­ner per­sön­li­chen Erin­ne­rung und Ein­schät­zung geht es dabei darum beson­ders viel zu ver­wüs­ten und ein Groß­auf­ge­bot der Poli­zei zu beschäf­ti­gen — also Chaos machen. War das nicht so?

Wie auch immer, Anfang Okto­ber wird lang­sam zu mei­nen per­sön­li­chen Cha­os­ta­gen. Als ers­tes hat­ten wir Besuch von Flo­ri­ans Bru­der, sei­ner Frau und ihren sieben-monatigen Sohn. Das war noch gar nicht chao­tisch und ein­fach nur schön. Wir hat­ten mal wie­der alle Zeit zu quat­schen und die bei­den klei­nen hat­ten Zeit sich ein wenig zu beschnup­pern. (Viel­leicht schaf­fen wir es auch end­lich mal einige Fotos davon auf Sophies Blog zu stellen?!)

Danach flog ich dann spon­tan und ein wenig Hals über Kopf nach Deutsch­land zur Fami­lie und ver­brachte eine Woche in der Hei­mat. Das war anstren­gend und ging irgend­wann an meine Kräfte, weil es nicht nur phy­sisch (die kom­plette Pflege von Sophie (über 8kg) ist allein für eine Woche echt anstren­gend) son­dern auch psy­chisch anstren­gend war.

Naja, das ging auch vor­bei und am letz­ten Don­ners­tag erreich­ten wir Mayn­ooth wie­der sicher und tro­cken. Am Frei­tag gin­gen dann die Hals­schmer­zen los und am Sams­tag hatte ich bereits eine wun­der­bare Man­del­ent­zün­dung, wel­che vom Arzt mit zwei Anti­bio­tika und zwei Schmerz­mit­teln behan­delt wurde. Pflicht­be­wusst nahm ich erst ein­mal alles wie ver­schrie­ben ein und spürte auch schon bald keine Schmer­zen mehr. Dafür war ich nach weni­gen Stun­den total zuge­dröhnt und mein Magen kapi­tu­lierte. Es war groß­ar­tig. Ges­tern waren die Man­deln dann schon wie­der in bes­ter Ord­nung und ich musste mich nur noch von den Neben­wir­kun­gen der Medi­ka­mente erho­len. Fazit: zu dem Arzt geh ich kein zwei­tes Mal.

Am Don­ners­tag (Über­mor­gen) gibt es ein wei­te­res aber viel­leicht letz­tes Mal für die­ses Jahr Besuch. Meine Schwä­ge­rin und meine Nichte kom­men uns für ein ver­län­ger­tes Wochen­ende besuchen.

Achja, Sophie hatte auch irgend­wann Geburts­tag. Durch die Deutsch­land­reise und die Krank­heit konn­ten wir den lei­der nicht so rich­tig fei­ern. Hof­fent­lich kom­men wir jetzt am Wochen­ende dazu!

Wisst ihr wor­auf ich mich aber am aller aller aller meis­ten freue? Auf meine Ruhe danach…

Die Quälerei mit der Wählerei

Heute kamen für Flo­rian noch ein­mal Wahl­un­ter­la­gen an! Und zwar gibt es in Eich­walde eine Stich­wahl, weil kei­ner der Bür­ger­meis­ter­kan­di­da­ten im ers­ten Wahl­gang die abso­lute Mehr­heit bekom­men hat. Da hat man doch gar nicht mit­zu­re­den, wenn man im Aus­land lebt! *grummel*

Da das eine andere Mel­de­be­hörde ist, hat das mit mei­nem Fall mit aller höchs­ter Wahr­schein­lich­keit nichts zu tun, aber es macht mich doch stut­zig. Es scheint, dass nicht viele im Aus­land lebende Deut­sche von ihrem Wahl­recht Gebrauch machen oder die Ämter aus ande­ren Grün­den damit nicht sehr viel Erfah­rung zu haben scheinen.

Nobel, nobel

botschaftWie bereits berich­tet waren Flo­rian und ich am Tag der Ein­heit zu einem Emp­fang in der Resi­denz des deut­schen Bot­schaf­ters in Dub­lin ein­ge­la­den. Da lie­ßen wir uns natür­lich nicht lum­pen, zogen unsere bes­ten Sachen an, was noch passt, und bega­ben uns ganz stan­des­ge­mäß mit der Bahn zum Anwe­sen des Botschafters.

Sämt­li­che Bot­schaf­ter in Dub­lin sowie die iri­schen Minis­ter und der Pre­mier­mi­nis­ter waren ein­ge­la­den. Wer ankam begrüßte zunächst den Gast­ge­ber und anschlie­ßend andere wich­tige Per­sön­lich­kei­ten. Dabei gilt es eine strickte Eti­kette ein­zu­hal­ten, wer wann, in wel­cher Rei­hen­folge begrüßt und anspricht — etwas, wo ich natür­lich wie­der kom­plett ver­sagt habe. Zum Bei­spiel habe ich das Gespräch mit dem korea­ni­schen Bot­schaf­ter viel zu locker mit einem „I’m Steffi, nice to meet you.“ (oder so) begon­nen anstatt des ange­brach­ten „It’s an honour to meet you, your excel­lency.“ Ich konnte ja nicht wis­sen, dass er der Bot­schaf­ter ist. (Zuvor waren mir auch ‚nor­male‘ Bot­schafts­mit­ar­bei­ter über den Weg gelau­fen.) Doch Flo­rian ret­tete die Situa­tion mit eben die­sem Satz und sei­nen umfas­sen­den Kennt­nis­sen über Süd­ko­rea. Der Bot­schaf­ter schien mir das Ganze sowieso nicht übel zu neh­men. Trotz­dem ist es irgend­wie komisch, wenn man beim Vor­stel­len auf ein „I’m the ambas­sa­dor of … .“ nur „I’m a Ger­man citi­zen / PhD stu­dent from Mayn­ooth.“ erwi­dern kann.

Nach ein paar Minu­ten hatte ich mich so gut es ging auf diese Situa­tion ein­ge­stellt und hoffe danach der­lei Feh­ler ver­mie­den zu haben. Eigent­lich waren alle Men­schen, mit denen ich im Laufe des Abends ins Gespräch kam, auch nur Men­schen und es erga­ben sich viele unge­zwun­gene und sehr inter­es­sante Gesprä­che. Jetzt weiß ich zum Bei­spiel, wie man an einen Job in der Bot­schaft kommt und wo die Kin­der eini­ger Mili­tärs zur Uni gehen.

Fazit: Sehr inter­es­san­ter, her­aus­for­dern­der, lehr­rei­cher und wirk­lich schö­ner Abend. Jeden Tag wäre mir das sicher zu anstren­gend aber das muss man echt mal erlebt haben.

Angeber!

Ich weiß, ich weiß, aber ich hab mich so gefreut: Steffi Klin­ges Stu­di­en­leis­tun­gen wer­den mit dem Fakul­täts­preis der FVST FEIT 2009 geehrt!

Mehr gibt es da eigent­lich schon nicht mehr zu sagen, denn wegen mei­nes Bau­ches darf ich nicht zur Ver­lei­hung am 8. Okto­ber in Mag­de­burg im Rah­men der fei­er­li­chen Imma­tri­ku­la­tion  flie­gen. Viel Spaß dem Rest!

Wahlparty

Lei­der habe ich immer­noch kei­nen neuen Pass mit mei­nem neuen Namen und musste dem­ent­spre­chend zur Bot­schaft in Dub­lin. Als ich die nöti­gen Infor­ma­tio­nen, was man alles in wel­cher Form und Anzahl mit­brin­gen muss, auf der Web­seite durch­las, ent­deckte ich außer­dem den Hin­weis, dass die Bot­schaft zusam­men mit dem Goethe-Institut eine Wahl­party orga­ni­siert. Aha, eigent­lich eher scherz­haft fragte ich Flo, ob wir da nicht hin­ge­hen woll­ten und er stimmte erfreu­li­cher­weise zu.

Also fuh­ren wir am Wahl­sonn­tag mit dem Zug nach Dub­lin und bega­ben uns zum Goethe-Institut. Wir müs­sen doch sehr deutsch aus­se­hen, denn wir wur­den sofort auf deutsch begrüßt und zum über­aus deut­schen Buf­fet geschickt: mit War­stei­ner Bier, deut­schem Wein, ech­ten Lau­gen­bre­zeln, Brot, Salami, Schmalz und aller­hand mehr. Ein Schmaus!

Erfreu­lich unkom­pli­ziert kamen wir auch mit Bot­schafts­mit­ar­bei­tern und dem Bot­schaf­ter selbst ins Gespräch. Es erga­ben sich einige sehr inter­es­sante und lockere Gesprä­che, die sich natür­lich zum größ­ten Teil um das Leben in Irland, Deutsch­land und die Wahl­er­geb­nisse drehten.

wahlpartyObwohl Flo­rian und ich uns Dank des sonn­täg­li­chen ‚Stres­ses‘ (Got­tes­dienst, Tee trin­ken und quat­schen, danach Mit­tag essen im Pub) keine Umfra­ge­er­geb­nisse mehr ange­se­hen hat­ten, nah­men wir natür­lich trotz­dem an dem klei­nen Gewinn­spiel teil: Jeder sollte einen Tipp für die Stimm­ver­tei­lung bei der ers­ten Hoch­rech­nung von 18:30 abge­ben. Ich legte mun­ter drauf los und ver­gab aufs Gera­te­wohl Stim­men. Als ich bereits fast allen Par­teien Pro­zente sogar mit einer Nach­kom­ma­stelle (!!) ver­ge­ben hatte, fiel mir ein, dass es am Ende (incl. der Sparte ‚Sons­tige‘) 100% erge­ben sollte. Arx, ca. zwei Minu­ten Kopf­rech­nen waren erfor­der­lich um auf die ver­blei­ben­den Anteile für die FDP zu kom­men. Aber was soll ich sagen.… Ich habe ein­fach so gewon­nen und war natür­lich unbe­rech­tig­ter Weise total stolz auf mich, schließ­lich war es pures Glück, wenn ich ehr­lich bin. Ich bekam übri­gens einen sehr schö­nen Bild­band mit Pho­tos und Tex­ten zu allen 16 Bun­des­län­dern. Vie­len Dank dafür!

Wäh­rend ich außer­dem durch die deut­schen Bücher in den Wühl­kis­ten stö­berte, machte Flo­rian mal wie­der flei­ßig Pho­tos, von denen es auch drei auf die Bot­schafts­web­seite geschafft haben. Tja und was soll ich sagen… Irgend­wie ergab es sich dann im Gespräch (gerade als wir los woll­ten und uns beim Bot­schaf­ter und einem Mit­ar­bei­ter für die gelun­gene Feier und die Ein­la­dung bedank­ten), dass wir für den nächs­ten Sams­tag (3.10., da war doch was…) zu einem Emp­fang ein­ge­la­den wurde. Flo soll ein paar Bil­der machen und ansons­ten gibt es echte Thü­rin­ger Brat­würst­chen und mit Sicher­heit einige span­nende Gespräche.

Wagenladung

Gut, dass Flo­rian und ich in einem Land leben, wel­ches bei unse­ren Lands­leu­ten aus uner­find­li­chen Grün­den so beliebt ist. Dies beschehrt uns nicht nur regel­mä­ßig Besuch son­dern bis­wei­len sogar Besuch, der mit der Fähre und dem Auto bzw Klein­bus anreist.

Flos Vater ver­brachte sei­nen Som­merurlaub in die­sem Jahr in sei­nem zum Wohn­mo­bil umge­bau­ten Klein­bus auf der Insel. Weil er kurz zuvor mit dem­sel­ben Klein­bus bei unse­rer Hoch­zeit war und man inner­halb der Fami­lie quasi Wün­sche die­ser Art nicht ableh­nen kann, nutz­ten wir das scham­los aus und pack­ten das Gefährt bis unters Dach voll. Eigent­lich sollte es ja gar nicht so viel wer­den, aber dann…

  • Kin­der­bett
  • Baby­sa­chen
  • Schuhe
  • Tee
  • Pud­ding­pul­ver
  • Mar­me­lade aus Mangelsdorf
  • Eier­li­kör
  • Wein
  • Bücher
  • Unter­la­gen
  • Fotos
  • usw usf

Es ist erstaun­lich wie ein­fach man das Gesetz der Mas­sen­er­hal­tung schein­bar wie­der­le­gen kann. Irgend­wie wird das bei jedem Mal umpa­cken mehr…

Aber auch abge­se­hen von dem Trans­port­dienst war es super schön, dass Flos Vater und seine Freun­din uns besucht haben. Es ist doch ganz anders so rich­tig mit­ein­an­der spre­chen zu kön­nen als Mails zu schrei­ben oder zu telefonieren.

UMZUG

wedding

Aus aktu­el­lem Anlass zieht die­ser Blog genauso wie die gesamte Web­seite um! Warum kann man unschwer dem Photo ent­neh­men :-D

Ab sofort wer­den alle Besu­cher von www.steffi-klinge.de auf www.steffi-knorn.de umge­lei­tet. Wenn ihr diese Seite also irgendwo ver­linkt oder die URL gespeichrt habt, lohnt es sich das „linge“ durch ein „norn“ zu erset­zen, denn ein Umzug zurück ist nicht abzusehen.

Auch die Email-Adressen ändern sich. Gene­rell gilt, dass man ein­fach alle „linge“ durch „norn“ erset­zen kann. Dank der Domain www.knorn.org gilt außer­dem die wun­der­bar kurze Adresse ‚mein_Vorname@mein_neuer_Nachname.org‘.

Schmalz

Vege­ta­rier oder gar Vega­ner soll­ten jetzt am bes­ten nicht weiterlesen!

Dank dem Besuch mei­ner Tante kam ich mal wie­der in den Genuss von ech­tem deut­schen Misch­brot und lecke­rem ZWIEBELSCHMALZ. Was gibt es bes­se­res als eine Schmalz­bemme mit einer Prise Salz?! Da stört es auch nicht, dass Schmalz fast aus­schließ­lich aus Schwei­ne­fett bestehtt. Wer da an Kalo­rien oder die Herrstel­lung denkt, ist selbst schuld.

Also, esst mal wie­der ein lecke­res Schmalz­brot und gönnt euch eine saure Gurke! Yam.…

Ansons­ten gab es noch Frisch­hefe, die jetzt im Tief­kühl­schrank auf ihren Ein­satz war­tet. Wie leicht ich glück­lich zu machen bin.…

Hektik, Stress und doch immerwieder schön

Hei­mat­ur­laub, was sonst?

Was kann man alles an einem Wochen­ende (bzw 2.5 Tagen bzw inner­halb von ca 66 bis 70 Stun­den) unter­neh­men? Wenn man gut plant und zur Not auf Schlaf ver­zich­tet, eine ganze Menge:

  • Ein­kau­fen (z.B. Pud­ding­pul­ver, Rote Grütze and andere Grundnahrungsmittel)
  • Kochen (Kar­tof­feln mit Quark muss reichen!)
  • Essen
  • Wein Was­ser trin­ken und Män­ner­ge­schich­ten Neu­ig­kei­ten austauschen
  • schla­fen (na gut, eine Nacht muss sein)
  • nach Gen­t­hin sausen
  • mit Fami­lie tref­fen und mit 50% der Fami­lie Wei­ber­tag ver­an­stal­ten (ganz wich­tig: Kla­mot­ten vor­füh­ren und aus­tau­schen, Kuchen essen, übers andere Geschlecht läs­tern beraten)
  • nach Ber­lin sausen
  • Pfar­rer tref­fen und essen (schon wieder!)
  • schla­fen (ausnahmsweise)
  • Got­tes­dienst und Taufe
  • Essen (Wurde ja auch wie­der Zeit!)
  • Holo­caust­mu­seum besich­ti­gen und durch die Bun­des­haupt­stadt tingeln
  • schla­fen (nötig!)
  • zurück flie­gen
  • und ab ins Büro.…

Bitte wählen!

briefwahlOder: Stell dir vor es ist Demo­kra­tie und kei­ner geht hin.

Hier die häu­figs­ten Aus­re­den, warum man­che mei­ner Mit­men­schen nicht zur Euro­pa­wahl gehen wol­len und meine spon­ta­nen Ant­wor­ten darauf:

- Die haben doch eh nichts zu sagen.
-> 1. Falsch. 2. Fin­dest du das gut? Sollte das Euro­pa­par­la­ment mehr oder weni­ger zu sagen haben? Bitte wähle die ent­spre­chende Partei!

- Ist doch eh egal, die machen doch eh alle das Glei­che!
-> Wenn das so wäre, bräuch­ten wir das Par­la­ment ja nicht oder könn­ten die natio­na­len Regie­run­gen und Par­la­mente abschaf­fen. Und, warum ste­hen dann auf mei­nem Wahl­schein dann 31 Par­tein zur Auswahl?

- Das ist mir zu weit weg! oder: Was hab ich denn mit Europa zu tun?
-> Wenn man mit­wäh­len darf, ist man wohl in einem Land der EU wahl­be­rech­tigt und lebt dort sogar meist sogar. Was ist denn zum Bei­spiel mit dem  Euro oder dem unkom­pli­zier­ten  Arbei­ten im EU-Ausland? Soll Deutsch­land entwa aus der EU aus­tre­ten? Oder ist die EU vie­leicht doch gar nicht so nutz­los? Bitte ent­spre­chend wählen.

- Ich weiß ja gar nicht, was die da über­haupt machen.
-> Wes­sen Schuld ist das jetzt noch­mal genau? Für einen schnel­len Über­blick in kur­zer Zeit, emp­fehle ich den Wahl-o-Mat.

Zuge­ge­ben, diese Argu­mente sind nicht gerade gut durch­dacht, die Liste ist ein­sei­tig und unvoll­stän­dig. ABER: Geht trotz­dem wäh­len und schreibt mir ein­fach böse Kommentare.

Für Euro­päer (zB Deut­sche), die im Aus­land (zB Irland) woh­nen: Wer im euro­päi­schen Aus­land wohnt, kann sich aus­su­chen, ob er im Hei­mat­land oder im Land des Wohn­or­tes wäh­len möchte. Eine ent­spre­chende Anme­dung bzw Regis­trie­rung zur Wahl bei den örtli­chen Behör­den im Gast­land ist möglich!

Ich habe mich ent­schlos­sen in Deutsch­land zu wäh­len. Obwohl ich nicht mehr dort gemel­det bin und dem­ent­spre­chend nicht auto­ma­tisch eine Wahl­be­nach­rich­ti­gung bekomme, darf ich den­noch bei Europa– und Bun­des­tags­wah­len meine Stimme abge­ben. (Was das pas­sive Wahl­recht angeht, bin ich lei­der überfragt.)

Dazu musste ich von der Web­seite des Bun­des­wahl­lei­ter einen vier­sei­ti­gen Antrag (zwei­fa­che Aus­füh­rung und viel Platz für amt­li­che Ver­merke, also gar nicht so schlimm) her­un­ter laden, aus­fül­len und zu der Behörde schi­cken, wo ich zuletzt in Deutsch­land gemel­det war. Vor einer Woche bekam ich dann wie ver­spro­chen meine Breif­wahl­un­ter­la­gen zugeschickt.

Für die Bun­des­tags­wahl gilt die Glei­che Pro­ze­dur. Wer in der glei­chen Situa­tion ist wie ich, hat noch bis zum 6. Sep­tem­ber Zeit sich seine Stimme zu sichern.

Also, wer meckern will, soll auch wäh­len gehen!

Edit: Wer sich noch mal erin­nern las­sen möchte, was zum Bei­spiel gerade in Deutsch­land so los ist und warum Poli­tik doch nicht so weit weg ist, lese bitte Ulfs Blog! Die ange­spro­che­nen The­men betref­fen zwar deut­sche Poli­tik, aber sie geben mal nen Anhalts­punkt nach­zu­den­ken. Danke.