Dann und wann in Vietnam…
Zu guter Letzt führte uns unsere Reise nach Vietnam. Schon bad merkten wir, dass dies ein wesentlich touristischerer Flecken Erde ist. Klar, ein wenig Abenteuerstimmung ging bei der organisierten Tour zu den Cu-Chi-Tunneln (Tunnelsystem der Vietkong in der Nähe von Saigon/Ho-Chi-Minh-Stadt) schon abhanden. Aber das lag wohl auch an den unzähligen Touristen und ihrem Fotogrinsen neben B52-Kratern (Daumen-hoch– und Peace-Zeichen inclusive). An der Shooting-Range, wo man für ca ein Dollar pro Kugel große und kleine Pistolen, Gewehre und sogar AK47 abfeuern kann, kam es uns dann schon hoch. Man bedenke, dass dies der meist bombardierteste Flecken Erde ist…
Saigon war ok aber auch nicht gerade super toll. Es gibt zwar ein paar Sehenswürdigkeiten und interessante Museun, aber ansonsten ist es auch nur eine große Stadt. Von dort aus ging es mit einem Bus in die Berge nach Dalat. Die Landschaft ist sehr schön und erinnert auch wegen des Klimas ein wenig an Europa. Wir machten eine kleine „Easy-Rider“-Tour mit zwei Einheimischen und ihren Motorrädern zu einigen Wasserfällen in der Nähe.
Von dort aus ging es wieder mit einem Bus nach Nha Trang. Eigentlich ist das ein beliebter Ort für Strandtouristen. Zu denen zählen wir uns jedoch nicht und so waren wir nicht traurig, als wir nach gerade mal vier Stunden Aufenthalt den Nachtzug nach Danang nahmen.
Von Danang ging es mit dem Bus nach Hoi An (->). Die Stadt ist sehr alt und in sehr gutem Zustand. Nicht nur, dass die bereits bestehenden Häuser gepflegt werden, sondern auch ein Bauverbot für Häuser mit mehr als zwei Etagen helfen das besondere Flair zu erhalten. Neben einigen kleinen Sehenswürdigkeiten ist Hoi An eines der Schopping Paradise in Vietnam: Lampen, Klamotten, Geschirr und co kann in großer Vielfalt und Menge erworben werden.
Nach einem total verregneten Tag in Hué und dementsprechend einem enttäuschenden Eindruck des einstig mächtigen Palasts mit der verbotenen Stadt fuhren wir mit einem Nachtbus nach Hanoi. Gut, dass das die erste und letzte Fahrt mit einem Nachtbs war. Nach einigen Vollbremsungen und riskanten Überholmanöver unseres Kamikazefahrers war mir klar, dass ich dies nicht noch einmal tun würde.
Von Hanoi ging es gleich weiter zur Halong Bucht — das absolute Highlight der Reise! Endlos viele kleine Inselns, bizarre Sandsteinformationen, versteckte Strände, Meer, blauer Himmel und Sonnenschein (<-).Wir erkundeten die Bucht und ihre Ausläufer ganze drei Tage. Doch ich hätte locker länger bleiben können.
Aber naja, die Zeit schwand und uns blieben nur noch wenige Tage um uns Hanoi anzusehen. Zwar stand in unserem Reisführer, dass das Ho-Chi-Minh-Masoleum im November geschlossen ist, doch wir hatten Glück. Das Masoleum war offen und Florian und ich sahen zum ersten Mal im Leben einen toten Menschen. Die Atmosphäre war eine Mischung aus Grusel und Erhabenheit.
Update: Die Photos sind nun auf Flo’s flickr-Account zu sehen.
Klar, dass der Name unseres Podcastkrimis alles andere als wasserdicht war, war uns bewusst. Dass eine gewisse öffentlich rechtliche Sendeanstalt sich bei uns meldet mit der Bitte den Namen zu ändern, war auch abzusehen.
Eigentlich wollte ich ja an diesem Wochenende Aufnahmen für die Rubrik „Abonniert“ des
Ich habe mir endlich einen 1,50m-Mikrofonständer und einen Popschutz gekauft. Diese zwei Nylonschichten schwächen erheblich den Luftstrom beim Sprechen ab.
Tja ja, man glaubt es kaum, aber wir arbeiten immernoch fleißig am PodcastKrimi und er nimmt endlich Formen an!